Tierschutz-Verordnung

Nun fix! Neue EU-Regel für Hunde und Katzen kommt

Die EU-Staaten haben der "Cats and Dogs"-Verordnung zugestimmt. Hunde und Katzen müssen künftig gechippt und registriert werden.
Heute Life
27.05.2026, 09:24
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Der illegale Handel mit Welpen und Kätzchen hat in Europa bald ein Problem: Die EU-Mitgliedstaaten haben endgültig für neue Regeln gestimmt, die mehr Transparenz bringen sollen.

Kernpunkt der sogenannten "Cats and Dogs"-Verordnung ist eine verpflichtende Kennzeichnung per Mikrochip sowie eine einheitliche Registrierung für alle Hunde und Katzen in der EU.

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Wie utopia.de berichtet, soll die Rückverfolgbarkeit der Tiere den anonymen Verkauf und das Verschleiern der Herkunft deutlich erschweren. Die neuen EU-Regeln müssen nun noch im Amtsblatt veröffentlicht werden, bevor sie in Kraft treten - auch in Österreich.

Auch Qualzuchten werden eingeschränkt

Neben der Chip-Pflicht bringt die Verordnung auch strengere Vorschriften für die Zucht. Qualzuchten, bei denen Tiere unter gesundheitlichen Problemen leiden, sollen künftig eingeschränkt werden. Für Online-Verkäufe gelten ebenfalls neue Regeln: Anbieter müssen eindeutig identifizierbar sein.

Eine Ausnahme gibt es für sogenannte Bauernhofkatzen: Tiere, die weitgehend wild auf Höfen leben und privat weitergegeben werden, sind von der Chip-Pflicht befreit. Wer nicht öfter als alle 18 Monate ein Kätzchen abgibt, muss die Züchtervorschriften nicht befolgen.

Tierschutzorganisationen begrüßten die Entscheidung als "Meilenstein für den Tierschutz in Europa". Die Maßnahmen sollen Tierleid durch schlechte Haltung, riskante Transporte und betrügerische Verkäufe reduzieren.

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