Lebensmittel wird teurer

Extreme Hitze, Dürre – dafür musst du jetzt mehr zahlen

Die extreme Hitze und die anhaltende Dürre fordern ihren Tribut: Experten sind alarmiert – ein beliebtes Lebensmittel wird jetzt teurer.
Oberösterreich Heute
25.08.2026, 03:00
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Neue bittere Temperatur-Rekorde, dazu monatelange Trockenheit: Der heurige Sommer hat sich zum Teil von seiner brutalen Seite gezeigt. Eine der bitteren Folgen: An Europas Küsten ist das Meerwasser heißer als je zuvor.

Auch wenn es in den vergangenen Tagen deutlich abgekühlt hat – die Hitze feiert Ende der Woche auch in Österreich noch einmal ein Comeback. Nach einer Verschnaufpause sind am Freitag bis zu 38 Grad möglich.

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Wie dramatisch die Auswirkungen der Klimakrise sind, hat vor kurzem ein Lokalaugenschein untermauert: Der Gusen-Fluss im Mühlviertel war über weite Strecken ausgetrocknet. Das schreckliche Bild: kaum mehr Wasser, vereinzelte Tümpel, dazu verendete Fische und kaputte Vegetation.

Der Landesfischereiverband berichtet von täglichen Meldungen über Rettungsaktionen – trotzdem sind viele Tiere in den Gewässern ums Leben gekommen. Die lokalen Vereine haben jetzt alle Hände voll zu tun, dass der Bestand nicht noch weiter sinkt, berichtet der ORF.

Sie versuchen, Fische aus seichten Gebieten der Bäche und Flüsse zu bergen und in tiefere Abschnitte zu bringen, sagt Verbandschef Klaus Berg. "Besonders betroffen sind die kälteliebenden Fischarten – allen voran die Bachforelle. Und betroffen, muss man leider sagen, sind fast alle Gewässer quer durch Oberösterreich."

Schadensausmaß im Herbst

Die Laudach, die Gusen, der Pesenbach und auch die Mattig seien die am stärksten betroffenen Flüsse. Das genaue Schadensausmaß werde erst im Herbst feststehen, heißt es. Klar sei aber: So schlimm wie im heurigen Sommer sei es seit über 20 Jahren nicht mehr gewesen, so Berg "Dieser Sommer ist definitiv einzigartig und war noch nie da."

„Es ist leider davon auszugehen, dass sich der Sommer auch auf die Preisgestaltung auswirken wird.“
Klaus BergChef des Landesfischereiverbands

Er habe auch die Fischzucht beeinträchtigt, so der Experte. Man habe die Produktion teilweise einstellen oder stark reduzieren müssen. "Und es ist leider davon auszugehen, dass sich das auch auf die Preisgestaltung auswirken wird." Fisch werde also teurer, so die Organisation.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 25.08.2026, 09:07, 25.08.2026, 03:00