Wie Harald Nowack, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Rostock, im Fall Fabian gegenüber RTL berichtet, werden die Ermittlungen erst einmal fortgeführt und weitere Spuren werden ausgewertet. Dazu zählt auch der Handschuh, welcher kürzlich in der Nähe des Tatortes gefunden wurde. "Natürlich arbeitet man auch schon daran, alles zusammenzufassen und zu schauen, wie es Richtung Anklageerhebung oder insgesamt weitergeht", sagte Nowack gegenüber RTL.
Der Pressesprecher betont aber auch, dass die Ermittler sich beeilen müssen. Denn sie haben maximal sechs Monate für die Ermittlungen ab dem Inhaftierungszeitpunkt der Tatverdächtigen.
Diese hat sich bisher nicht dazu geäußert. Ob weitere Personen in den Fall verwickelt sind und ob der Leichenfundort auch der Tatort war, bleibt unklar.
Der Tod des kleinen Fabian aus der Stadt Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern schockte ganz Deutschland. Eine noch unbekannte Person soll am 10. Oktober den Jungen getötet haben. Die Ermittler vermuten, dass der Täter oder die Täterin den Jungen nach der Tat in die Nähe eines Teiches 15 Kilometer südlich von Güstrow transportierte und dort versuchte, die Leiche anzuzünden. Als "dringend Tatverdächtige" wurde am 6. November 2025 die Ex-Freundin von Fabians Vater festgenommen.