Denn erlaubt ist heute eigentlich fast nur das, was in die Hosentasche passt.
Handy? Ja.
Kleines Geldbörserl? Vielleicht.
Große Tasche oder Rucksack? Ganz schlechte Idee.
Schon bei der großen Opening Ceremony am Rathausplatz wurde klar: Der ESC 2026 ist ein echtes Hochsicherheits-Event. Lange Schlangen, genervte Fans und spontane Taschen-Verbannungen sorgten dort bereits für Diskussionen. Viele Besucher mussten ihre Sachen kurzerhand in Containern verstauen, weil sie mit ihren Taschen nicht aufs Gelände durften.
Und genau diese Regeln gelten nun auch rund um die Wiener Stadthalle
Wer heute zum ESC-Finale möchte, muss zuerst durch Scanner, Sicherheitskontrollen und teilweise zusätzliche Abtastungen. Also fast wie am Flughafen – nur mit mehr Glitzer.
Die Polizei und zahlreiche Sicherheitskräfte sind rund um die Halle massiv präsent. Wegen der angespannten politischen Lage rund um einzelne Delegationen will man diesmal absolut kein Risiko eingehen.
Besonders streng sind die Regeln bei Taschen.
Erlaubt sind nur kleine, transparente Taschen bis maximal A6-Format. Also ungefähr so groß wie ein kleiner Notizblock. Rucksäcke oder größere Taschen bleiben draußen. Ohne Ausnahme.
ESC ohne Fahnen? Natürlich undenkbar. Ganz frei ist man dabei aber trotzdem nicht.
Pro Person ist nur eine Fahne erlaubt – maximal in Größe A2. Außerdem müssen die Fahnen aus schwer entflammbarem Material bestehen. Fahnenstangen? Komplett verboten.
Und auch politische, rassistische oder beleidigende Botschaften sind tabu.
Bei manchen ESC-Fans sorgen die langen Regel-Listen mittlerweile schon für leichte Corona-Flashbacks. Auch damals gab es bekanntlich zahlreiche Vorschriften, bei denen manche erst später verstanden, warum sie überhaupt eingeführt wurden.
Der Unterschied diesmal: Es geht nicht um Gesundheit – sondern um maximale Sicherheit bei einem der größten TV-Events Europas.