200 Passagiere betroffen

Feuer, Waggons verraucht – ÖBB-Nachtzug evakuiert

Sonntagfrüh musste ein Zug von Salzburg nach München in Traunstein gestoppt werden. Rund 200 Fahrgäste wurden evakuiert.
Newsdesk Heute
17.05.2026, 12:42
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Großeinsatz Sonntagfrüh in Bayern: Um 5.11 Uhr wurden Feuerwehr, Bayerisches Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst zum Bahnhof Traunstein alarmiert. Bei einem Personenzug der ÖBB auf der Strecke Salzburg-München waren die Bremsen offenbar so stark erhitzt, dass an einem Waggon ein Brand ausbrach.

Der Zug wurde daraufhin sofort gestoppt und evakuiert. Rund 200 Passagiere mussten den Zug verlassen. Die Reisenden wurden von den Einsatzkräften betreut und notärztlich gesichtet. Brandherd war ein älterer, kroatischer Waggon.

"Das Zugpersonal ist mit Feuerlöschern ans Werk gegangen und hat das Feuer in 30 Sekunden gelöscht. Es bestand in keiner Form irgendeine Gefahr für die Reisenden", beruhigt ÖBB-Sprecher Herbert Hofer gegenüber dem ORF. "Es waren zwei Waggons verraucht", sagt Feuerwehr-Einsatzleiter Christian Schulz.

Mit Verspätung nach München

Damit die Fahrgäste nicht in der Kälte warten mussten, brachte man sie in eine nahegelegene Turnhalle des Landkreises Traunstein. Dort wurden sie vom Roten Kreuz und den Maltesern versorgt, während die Einsatzkräfte den Vorfall abarbeiteten.

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Insgesamt standen rund 30 Helfer von Bayerischem Roten Kreuz und Malteser Hilfsdienst im Einsatz. Nach rund zweieinhalb Stunden konnten die Passagiere schließlich ihr Gepäck aus dem Zug holen und ihre Reise mit einem Ersatzzug beziehungsweise Regionalbahnen Richtung München fortsetzen. Der beschädigte Zug wurde anschließend abgeschleppt.

Die Einsatzorganisationen bedankten sich danach ausdrücklich für die reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten. Auslöser dürfte eine festgesteckte Bremse gewesen sein.

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