"Gab keinen Hinweis"

FIFA reagiert auf irreguläres Bellingham-Tor

Der umstrittene Ausgleich von Jude Bellingham gegen Norwegen sorgt weiter für Diskussionen. Jetzt hat sich die FIFA eingeschaltet.
Sport Heute
12.07.2026, 12:44
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Das 1:1 von Jude Bellingham im WM-Viertelfinale zwischen England und Norwegen bleibt Gesprächsthema Nummer eins. Die Skandinavier waren überzeugt, dass der Ball unmittelbar vor dem Treffer ein Kamerakabel im Stadion von Miami berührt hatte. Nun hat die FIFA den Vorfall offiziell bewertet.

Der Weltverband verweist dabei auf die im Spielball verbaute Chip-Technologie. Diese misst jede Berührung des Balls und zeigt den sogenannten "Herzschlag des Balls" an.

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"Vor dem Tor Englands in der 45.+2 Minute gegen Norwegen zeigte der Sensor keinen Anstieg des 'Herzschlags des Balls', als dieser sich in der Luft befand, und somit gab es keinen Hinweis darauf, dass der Ball die Oberleitung berührt und dadurch seine Flugbahn verändert hätte", teilte die FIFA mit.

Auslöser der Diskussion war ein Abschlag von Norwegens Torhüter Örjan Nyland. Der Ball landete bei Anthony Gordon, der wenig später Bellinghams Ausgleich vorbereitete. TV-Bilder ließen einen Kontakt mit dem Kamerakabel durchaus möglich erscheinen. Hätte der Ball das Seil tatsächlich berührt, hätte das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt werden müssen.

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Norwegens Teamchef Stale Solbakken zeigte sich dennoch skeptisch. "Der Schiedsrichter hat gesagt, er hat es nicht gesehen und keine Information bekommen. Und da die FIFA sagt, es gab keine Berührung, kann er wohl nichts machen", sagte der 58-Jährige.

Ganz überzeugt war der Norweger allerdings nicht. "Der Ball fiel gerade herunter direkt vor unserer Bank. Ich selbst habe es nicht gesehen, dass das Kabel berührt wurde, aber unsere Bank reagierte sofort. Es ist eigentlich eine klare Sache", erklärte Solbakken.

Auch Englands Teamchef Thomas Tuchel äußerte sich zu der Szene. "Ich meine, da ist ein Chip im Ball, der dir sagt, wenn er ein Haar berührt. Also sollten sie dir sagen können, ob es passiert ist. Ich habe es nicht gesehen", meinte der Deutsche.

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