Rückflug nach Afghanistan

Flüchtling (30) arbeitete schwarz, wird abgeschoben

Ein afghanischer Staatsbürger ohne Bleiberecht wurde auf einer Baustelle von Behörden betreten, konnte nur wenige Tage später abgeschoben werden.
Wien Heute
30.03.2026, 09:22
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Nächste erfolgreiche Abschiebung eines Afghanen in die Heimat: Der 30-Jährige war bei einer nicht angemeldeten und somit illegalen Beschäftigung im Bezirk Melk (NÖ) aufgegriffen worden.

Nach Angaben aus dem Innenministerium hatte der Mann bereits im Spätsommer 2022 in Österreich einen Asylantrag gestellt, der jedoch negativ beschieden wurde. Als Finanzbehörden ihn vor wenigen Tagen bei der unerlaubten Erwerbstätigkeit erwischten, wurde umgehend Schubhaft verhängt. In der darauffolgenden Nacht erfolgte schließlich die Abschiebung über Istanbul direkt nach Kabul, wo er von österreichischen Behördenvertretern übergeben wurde.

Karner verkündet nun weitere Abschiebung nach Afhanistan.
Helmut Graf, Imago ("Heute"-Collage)

"Verurteilte Straftäter und Menschen ohne Bleiberecht werden abgeschoben, auch nach Syrien und Afghanistan", zeigte sich Innenminister Karner knallhart. "Der vor wenigen Tagen im Ministerrat beschlossene Asylpakt ist weitere wesentliche Grundlage, um dieses konsequente Vorgehen vorantreiben zu können", heißt es.

Der aktuelle Fall reiht sich in eine Reihe konsequenter Maßnahmen ein. Innenminister Karner verfolgt somit weiter einen strikten Kurs: Abschiebungen sollen weiter erhöht, die illegale Migration so erfolgreich eingedämmt werden. Laut Innenministerium wurden im vergangenen Jahr mehr als 14.000 Menschen abgeschoben – rund 7.000 davon zwangsweise. Das entspricht etwa 40 Abschiebungen pro Tag. Rund ein Viertel der Betroffenen seien verurteilte Straftäter.

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