Ein Foto vom SPÖ-Parteitag in Wien sorgt nun für Wirbel im Netz. Der Vöcklabrucker Bürgermeister Peter Schobesberger veröffentlichte auf Facebook mehrere Bilder mit SPÖ-Granden. Dazu schrieb er: "Joschi Ackerl, Evi Holzleitner, Andi Babler, Markus Marterbauer und 1.600 weitere Mitstreiter:innen, denen Österreich am Herzen liegt, habe ich heute in Wien getroffen."
Und: "Uns verbindet ein Ziel: Wir wollen unser Land voranbringen - nicht spalten. Wir glauben an ehrliche Arbeit und an konkrete Lösungen."
Auch mit deutlichen Worten gegen internationale Rechtspopulisten sparte Schobesberger nicht. "Die Orbans, Trumps und Putins dieser Welt werden unsere Probleme nicht lösen. Ihre einfachen Antworten reichen oft nicht einmal bis zum Tellerrand."
Doch unter dem Posting brach rasch eine heftige Diskussion los. Zahlreiche der rund 5.000 Follower Schobesbergers kritisierten die SPÖ und vor allem Parteichef Babler scharf. So hieß es etwa: "Das Foto zeigt die Titanic kurz vor dem Eisberg." Ein anderer Kommentar spottete: "Club der Verlierer!"
Mehrere Nutzer zweifelten auch am Sinn des Parteitags. "Trotz starker Konkurrenz wurde Babler mit 81% wiedergewählt... bravo", schrieb ein User sarkastisch. Ein weiterer meinte: "Man macht einen Parteitag ohne Gegenkandidaten - wie peinlich ist das."
Auch politische Prognosen wurden abgegeben. "Wir warten alle gespannt auf die nächsten Landtagswahlen", heißt es in einem Kommentar. Ein anderer schrieb: "Der Wählerschwund Richtung FP wird dadurch nicht gestoppt." Andere Kommentare wurden noch deutlicher: "SPÖ ist das Letzte", oder: "Ihr habt keine Lösungen, ihr macht nur Probleme."
Zwischen der Kritik gab es allerdings auch Unterstützung für den Parteichef. So schrieb ein Nutzer: "Na schau an... wieder haben einige was zum Aufregen und Schimpfen gefunden! Zack, wie auf Knopfdruck sind die ewigen Nörgler wieder da! Ich glaube, ohne Babler Bashing wäre denen meeeeeega fad!" Ein anderer meinte: "Genau, wir Sozialdemokraten arbeiten mit unserem Bundesparteivorsitzenden wieder an den echten brennenden Problemen und bringen Österreich wieder weiter."