Wie berichtet, hatten Mittwochabend rund 70 Personen am Rande einer Gedenkveranstaltung für den getöteten Obersten Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, teils mit Eisenstangen aufeinander eingeprügelt.
Nach Angaben der Polizei hatten mehrere Hunderte Personen an der Zeremonie teil, zeitgleich kam es auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu einer angezeigten Protest-Kundgebung von Regime-Gegnern statt. Dann lief die Situation komplett aus dem Ruder, die Polizei musste sogar die Spezialkräfte der WEGA alarmieren.
Ein Leserreporter-Video zeigt die Szenen vor Ort:
Der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss übt nun scharfe Kritik daran, dass die Trauerfeier für den iranischen Diktator überhaupt zugelassen wurde.
"Es ist ein politischer Skandal, dass mitten in Wien eine Einrichtung offen um einen der größten islamistischen Verbrecher trauert und ihn als Märtyrer glorifiziert", so Krauss. Er sieht Bürgermeister Michael Ludwig und Innenminister Gerhard Karner in der Pflicht, dies zu verhindern.
Der FPÖ-Klubobmann fordert daher ein sofortiges behördliches Einschreiten: "Das Imam-Ali-Zentrum muss umgehend dichtgemacht werden." Eine Einrichtung, die einen iranischen Revolutionsführer verherrliche, habe in Österreich "nichts verloren".
"Wir brauchen endlich ein hartes und konsequentes Vorgehen gegen islamistische Netzwerke. Dazu gehören intensive Kontrollen, konsequente strafrechtliche Maßnahmen und Abschiebungen", bekräftigt Krauss abschließend: "Für radikale Islamisten darf es in Österreich keinen Platz geben."