Am Dienstagvormittag kostete ein Euro zeitweise nur noch rund 0,92 Franken. Damit hat der Franken seinen Höhenflug fortgesetzt und erneut einen Bestwert erreicht. Wie 20 Minuten berichtet, ist das bereits der zweite Tag mit einem neuen Höchststand.
Auch der Dollar hat an Wert verloren. Zwischenzeitlich lag der Kurs bei etwa 0,77 Franken oder 0,83 Euro pro Dollar. Für den Euro bedeutet das den höchsten Stand seit Juni 2021.
Jetzt wird spekuliert, ob die Schweizerische Nationalbank (SNB) eingreifen und Fremdwährungen kaufen wird, um den Franken zu schwächen. So berichtet etwa das Finanzportal Cash.ch unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AWP.
Bei der Bank Valiant sieht man derzeit aber keine Anzeichen dafür, dass die SNB sofort einschreiten will. Die Experten dort meinen, dass die Nationalbank vor allem die heftigen Schwankungen am Währungsmarkt beunruhigen. Deshalb wolle sie keine voreiligen Schritte setzen.
Laut Valiant kommt der "aktuelle Druck" vor allem vom Dollar, "wo die Volatilität höher ist und sich rasch Entspannung einstellen könnte". Andere Fachleute gehen dagegen davon aus, dass die Talfahrt des Dollars noch länger andauern könnte.