Sperren der Zuggleise

Franz-Josefs-Bahn: Pendler erwartet Baustellen-Sommer

Ab 4. Juli wird bei Klosterneuburg gebaut. Züge fahren anders, die B14 wird gesperrt – das musst du wissen.
Victoria Carina  Frühwirth
15.06.2026, 07:57
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Auf Pendler im Raum Klosterneuburg (Bezirk Tulln) kommt ein harter Baustellen-Sommer zu. Die ÖBB bündeln in den Ferien mehrere Arbeiten auf der Franz-Josefs-Bahn, gleichzeitig wird auch die B14 in Klosterneuburg zur Geduldsprobe.

Gleisverkehr stark betroffen

Besonders betroffen ist der Abschnitt rund um Klosterneuburg. Von 4. Juli, 2 Uhr, bis 7. September, 2 Uhr, ist die Bahnstrecke nur eingleisig befahrbar. In den Nächten sind zusätzlich Totalsperren geplant.

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Für Fahrgäste heißt das: Der Fahrplan wird umgekrempelt. Die S40 fährt nur zwischen Wien Franz-Josefs-Bahnhof und Klosterneuburg-Weidling sowie wieder ab Tulln an der Donau. Die Linie R40 fällt in dieser Zeit komplett aus.

Ersatzroute wird organisiert

Ganz ohne Verbindung bleiben Pendler aber nicht. Die Züge der Linien REX4 und REX41 halten laut ÖBB in Klosterneuburg-Kierling und St. Andrä-Wördern. Damit bleibt von dort eine direkte Verbindung nach Wien bestehen.

Für ausfallende S40-Züge zwischen Klosterneuburg-Weidling und Tulln wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Während der Sperre der Umfahrungsstraße B14 fahren die Ersatzbusse zwischen Klosterneuburg-Kierling und Tulln an der Donau.

Sobald die Sperre auf der B14 ab Ende Juli 2026 auf den Bereich Niedermarkt bis Kreisverkehr Tieflage verkürzt wird, fahren die Ersatzbusse bis Klosterneuburg-Weidling. Zwischen Klosterneuburg-Kierling und Klosterneuburg-Weidling übernehmen Regionalbusse, darunter die Linie 400.

Autofahrer brauchen Geduld

Auch Autofahrer müssen sich auf mühsame Wochen einstellen. Der Johanna-Tunnel auf der B14 wird umfassend saniert. Dort wird unter anderem die elektromaschinelle Ausstattung erneuert. Für den Durchzugsverkehr gibt es eine großräumige Umleitung, der lokale Verkehr wird durch das Stadtgebiet geführt.

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Die Arbeiten sind Teil der großen Modernisierung der Franz-Josefs-Bahn zwischen Gmünd und Wien. Später soll auch Horn besser angebunden werden – mit einer neuen, elektrifizierten Strecke Richtung Sigmundsherberg. Zudem wird die Franz-Josefs-Bahn abschnittsweise zweigleisig ausgebaut.

Am Ende sollen Pendler aus Horn ohne Umsteigen nach Wien kommen und dabei bis zu 15 Minuten sparen.

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