"Weil mir das nichts mehr gegeben hat", so Katharina Hansi (37) aus Baumgarten an der March (Bezirk Gänserndorf, NÖ) im "Heute"-Gespräch zu ihrem beruflichen Umstieg. Im Februar 2025 habe sie ihr Unternehmen "unmasked nature" gegründet.
Im Jahr 2019 schloss sie die Ausbildung zur Kräuterpädagogin ab. Kurze Zeit danach startete sie mit ihren Kräuterwanderungen und Workshops – aber nicht in dem Ausmaß, in dem sie es jetzt macht.
Im Februar 2025 ging es dann mit den Workshops und Kräuterwanderungen im größeren Ausmaß so richtig los, im Oktober 2025 mit der eigenen Kosmetik. Das sei noch jung und frisch. Davon leben sei noch nicht möglich. "Das geht sich noch nicht aus", so die Jung-Unternehmerin zu "Heute".
Die komplette Selbstständigkeit werde hoffentlich, so Hansi. Aktuell ist sie aber noch bei der Landwirtschaft ihres Bruders angestellt. Er presst auch kaltgepresste Öle – diese verwendet Hansi bei ihren Workshops.
"Nature in a pocket" ist ein kleines Set aus Deo, Lippenbalsam und Handbalsam in 5 ml-Behältern – damit komme man lange aus, auch wenn es klein klinge, erklärt Hansi. Sie wollte die Kosmetik (Verpackung und Inhalt) plastikfrei haben. Außerdem gebe es auch Nachfüllpackungen für das Set.
"Es gibt keine plastikfreie Kosmetik", erklärt Hansi, wie sie auf die Idee für das Produkt gekommen ist: "Das kann es ja nicht sein." Das Produkt sei auch daraus entstanden, dass die Öle ihres Bruders vorhanden sind.
Aktuell ist auch eine Sortiment-Erweiterung in Planung. Sie möchte noch Shampoo, Bodylotion und Badesalz herstellen. "Dauert noch ein bisschen", so Hansi, die hofft, dass es sich bis Weihnachten ausgeht.
"Ich mache das alles alleine", so Hansi. Dazu gehören Buchhaltung, Social Media, Etiketten, Aufkleben, Einfüllen, etc. Ihre Familie helfe freiwillig mit.
Kräuterwanderungen, Workshops, Deo, Lippen- und Handbalsam: "Weil ich einfach viel zu viele Ideen habe", erklärt die Jung-Unternehmerin, warum sie so viele verschiedene Angebote hat. Sie könne sich nicht zügeln, habe viele Ideen und wolle alle umsetzen.
Nebenbei hat Hansi noch ein weiteres Projekt. Beim Spazierengehen oder am Acker sammelt sie Müll und gibt ihn seit Februar diesen Jahres in ein BigBag – der ist mittlerweile schon fast voll. Sie beschreibt es als "gutes Anschauungsbeispiel."