Wer nach dem Urlaub schon mit einem zusätzlichen Koffer kämpft, dürfte bei diesem Fall große Augen machen. Eine Reisende sorgte an der Schweizer Grenze für ungläubige Blicke, als sie mit nicht weniger als 55 Gepäckstücken auftauchte.
Der ungewöhnliche Vorfall ereignete sich in der Grenzgemeinde Thayngen in der Schweiz. Dort staunten die Beamten des Zoll- und Grenzsicherheitsamtes nicht schlecht, als die Urlauberin mit ihrem gigantischen Gepäckberg zur Kontrolle erschien. Fotos des kuriosen Falls veröffentlichte die Behörde später selbst auf Instagram.
Trotz der außergewöhnlichen Menge ließen sich die Zöllner nicht aus der Ruhe bringen. Jedes einzelne Gepäckstück wurde sorgfältig durchleuchtet und kontrolliert.
Koffer, Taschen und weitere Gepäckstücke wanderten nacheinander durch den Scanner.
Nach rund 20 Minuten war die Mammutkontrolle abgeschlossen. Das überraschende Ergebnis: Die Beamten fanden keinerlei Unregelmäßigkeiten.
Sämtliche Gepäckstücke waren ordnungsgemäß, es gab nichts zu beanstanden.
Die Schweizer Behörden bezeichneten den Vorfall als außergewöhnlich, betonten jedoch gleichzeitig, dass auch solch "überraschenden Situationen" zum Arbeitsalltag gehören. Immerhin erleben die Grenzbeamten regelmäßig kuriose Geschichten.
Dass Urlauber allerdings gleich mit 55 Gepäckstücken zurückkehren, dürfte selbst für erfahrene Zöllner eine Seltenheit sein. Eines steht fest: Den Kofferraum hat diese Reisende bis auf den letzten Zentimeter ausgenutzt.