An alle Backpacker

Diese 5 Reise-Gadgets sind nur unnötiger Ballast

Viele Urlaubs-Gadgets wirken praktisch, landen unterwegs aber oft nur unnütz im Rucksack. Auf welche du getrost verzichten kannst.
Heute Life
17.05.2026, 09:06
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Vor der ersten großen Backpacking-Reise passiert oft dasselbe: Der Rucksack wird voller und voller, weil man glaubt, auf alles vorbereitet sein zu müssen. Noch schnell ein Reise-Gadget hier, ein cleveres Zubehör dort – und plötzlich schleppt man Dinge durch die Welt, die man am Ende kaum oder gar nicht benutzt. Gerade beim Backpacking gilt aber meist das Gegenteil: Je weniger Gepäck, desto entspannter die Reise. Denn viele vermeintlich praktische Reise-Helfer entpuppen sich unterwegs schnell als unnötig.

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1. Der klassische Koffer

Kaum etwas klingt für Backpacker unpraktischer als Kopfsteinpflaster, Feldwege oder Fähren – mit einem schweren Rollkoffer im Schlepptau. Während Koffer für klassische Hotelurlaube perfekt sind, werden sie beim Backpacking oft zum Problem. Besonders wenn du häufig den Standort wechselst oder längere Strecken zu Fuß zurücklegen musst. Ein großer Reiserucksack mit Hüftgurt und Regenschutz ist deshalb meist deutlich praktischer und bequemer.

2. Handventilator

Kleine Mini-Ventilatoren wirken vor der Reise oft wie die perfekte Idee für heiße Länder. In der Realität müssen sie allerdings ständig geladen werden oder neue Batterien bekommen. Noch problematischer sind Smartphone-Aufsätze mit Ventilator. Experten warnen davor, dass sie Akku und Leistung des Handys beeinträchtigen können – besonders bei Hitze. Ein einfacher Papierfächer ist oft leichter, zuverlässiger und braucht keinen Strom.

3. Reise-Wäscheleine

Spezielle Wäscheleinen fürs Reisen gehören zu den beliebtesten Backpacking-Gadgets überhaupt, landen aber oft unbenutzt im Rucksack. Denn denselben Zweck erfüllen oft auch eine einfache Schnur und ein paar kleine Wäscheklammern. Außerdem ist der Wäscheservice in vielen Backpacking-Ländern ohnehin günstig und oft inklusive Trocknung.

4. Strandtresor

Ein kleiner Tresor für den Strand klingt zunächst nach einer cleveren Idee. Tatsächlich kann genau das aber zum Problem werden. Denn verschlossene Boxen signalisieren Dieben oft erst recht, dass sich darin etwas Wertvolles befindet. Im schlimmsten Fall wird einfach der ganze Tresor mitgenommen.

Viele Backpacker setzen stattdessen lieber auf Drybags, die sich verstecken oder sogar mit ins Wasser nehmen lassen.

5. Metall-Wasserflaschen

Nachhaltige Trinkflaschen aus Edelstahl oder Aluminium sind im Alltag praktisch, beim Backpacking aber nicht immer ideal. In heißen Ländern werden sie in der Sonne extrem heiß und lassen sich oft nur schwer reinigen. Zudem kann man sie unterwegs häufig nicht einfach mit Leitungswasser auffüllen. Deshalb kaufen viele Reisende vor Ort ohnehin abgefülltes Wasser und entsorgen die Flaschen anschließend fachgerecht.

Gerade beim Backpacking zeigt sich schnell: Viele Dinge wirken zuhause deutlich wichtiger als unterwegs. Jedes zusätzliche Gadget bedeutet am Ende mehr Gewicht, weniger Platz und oft auch mehr Stress beim Reisen. Erfahrene Backpacker schwören deshalb meist auf eine simple Regel: Nur das mitnehmen, was man wirklich braucht.

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.05.2026, 09:06
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