Warnstufen ausgibt, müssen Betriebe künftig Maßnahmen setzen." fetchpriority="high" /> Ein kühler Drink auf der Plaza, Tapas unter freiem Himmel, das bunte Treiben beobachten: Genau dieses Lebensgefühl zieht jedes Jahr Millionen Urlauber nach Spanien. Doch ausgerechnet dieses Sommeridyll könnte heuer empfindlich gestört werden.
Denn neue Vorschriften im Gastgewerbe könnten dazu führen, dass Restaurantterrassen ausgerechnet dann schließen, wenn sie am begehrtesten sind – bei großer Hitze.
Hintergrund ist eine Reform im spanischen Gastronomie-Tarifvertrag, die im April 2026 beschlossen wurde. Sie reagiert auf immer häufigere und intensivere Hitzewellen, die laut Behörden früher beginnen und länger andauern.
Kern der neuen Bestimmungen: Sobald die staatliche Wetteragentur Warnstufen ausgibt, müssen Betriebe reagieren. Die Maßnahme ist vor allem ein Schritt zum Schutz der Arbeitnehmer. Servicekräfte sind bei extremer Hitze besonders belastet, weshalb Gewerkschaften strengere Regeln gefordert hatten.
Konkret heißt das: Gibt es auf Terrassen keinen ausreichenden Schatten oder keine Kühlung, muss der Außenbetrieb eingeschränkt oder ganz eingestellt werden.
Besonders in den heißesten Stunden des Tages kann es daher vorkommen, dass Gäste keinen Platz im Freien bekommen – selbst in klassischen Urlaubsregionen. Innenräume bleiben allerdings geöffnet.
Gerade in Städten wie Sevilla oder Madrid, wo Temperaturen von über 40 Grad keine Seltenheit sind, wird das wohl zur neuen Realität.