Im ruhigen 3.000-Einwohner-Ort Weigelsdorf erlebte man am Mittwoch einen regelrechten Schock: Eine pflegebedürftige Frau wurde am Mittwochvormittag tot in einer Blutlache gefunden.
Eine Pflegerin betrat das Wohnhaus in Weigelsdorf (Ebreichsdorf im Bezirk Baden) und entdeckte die Frau leblos. Laut "Kurier" lag die Frau "in einer riesigen Blutlache". Für die Bewohnerin kam jede Hilfe zu spät.
Weil die Umstände unklar sind, wurden die Kripo und das Landeskriminalamt NÖ eingeschaltet. Ermittler sicherten am Nachmittag Spuren im Einfamilienhaus. Derzeit wird in mehrere Richtungen ermittelt: Im Raum stehen ein möglicher schwerer Sturz, aber auch ein Verbrechen.
Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen. Noch ist offen, ob die Frau durch einen schweren Sturz starb oder ob ein Verbrechen dahintersteckt. "Aufgrund der Gesamtumstände kann ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen werden. Deshalb ermitteln wir in alle Richtungen", so Stefan Pfänder, Leiter des Landeskriminalamts NÖ gegenüber "Heute".
Die Spuren wurden von Ermittlern im Haus gesichert. Sichtbare Einbruchsspuren soll es nach ersten Informationen aber nicht gegeben haben. Klarheit soll nun eine Obduktion bringen. Sie soll zeigen, woran die Frau (70) tatsächlich gestorben ist.
Der Fundort: Felder reihen sich hier dicht an dicht aneinander, direkt angrenzend liegt eine kleine Wohnhaussiedlung mit gepflegten Häusern und Gärten.
Am Ende der Straße steht ein Haus mit großem Garten und dahinter sogar die Möglichkeit, vom Garten aus direkt in die örtliche Lagune schwimmen zu gehen. In diesem Wohnhaus wurde die Frau tot aufgefunden.