Was ist bei der WWE mit unserem Wrestling-Helden Gunther los? Der 39-Jährige gehörte zuletzt zu den größten Stars der Wrestling-Liga, aktuell steht er aber deutlich weniger im Rampenlicht. Das sorgt nicht nur bei den Fans für Verwunderung. Auch hinter den Kulissen soll es Diskussionen über seine Rolle geben.
Wie das Wrestling-Portal "Fightful" unter Berufung auf "WrestleVotes" berichtet, herrscht in Teilen des WWE-Kreativteams "eine gewisse Frustration und Verwirrung" über den Umgang mit dem Österreicher. Vor allem sein derzeitiger Einsatz bei der Freitagsshow SmackDown soll intern Fragen aufwerfen.
Dabei war Gunther noch vor wenigen Monaten einer der gefürchtetsten Männer im WWE-Ring. Der zweifache World Champion besiegte die Wrestling-Legenden Bill Goldberg, John Cena und AJ Styles jeweils in deren letzten Matches. Als "Career-Killer" machte sich der Wiener damit einen Namen.
Viele Fans spekulierten darauf, dass Gunther als Nächstes auch Brock Lesnar in den Ruhestand schicken könnte. Doch diese Rolle ging an Nachwuchsstar Oba Femi. Gunther musste sich beim SummerSlam stattdessen mit SmackDown-General-Manager Nick Aldis messen. Aktuell steckt er in einer Fehde mit Comedyfigur Danhausen.
Der Österreicher selbst sieht seine Situation allerdings gelassen. "Es gibt pro Kader einen großen Titel, um den nicht alle gleichzeitig antreten können", erklärte er bereits im September gegenüber "SPORT1". Dass er nicht immer im Mittelpunkt stehe, sei für ihn völlig normal.
Mehr noch: Gunther sieht in ungewöhnlichen Gegnern sogar eine neue Herausforderung. "Ein Main-Event-Titel-Match, das kriege ich immer hin. Das ist keine große Herausforderung mehr", sagte der "Ring-General". Er sei vielmehr offen für frische Ideen und ungewöhnliche Geschichten. Ob die WWE ihrem österreichischen Topstar bald wieder eine größere Bühne gibt, bleibt offen.