Der Wiener Influencer Maximilian Weißenböck (alias "MaxaMillion") sorgte am Freitag auf der Mariahilferstraße für turbulente Szenen. Von einem Balkon aus warf er Bargeld im Wert von 10.000 Euro in die Menge. Hunderte Jugendliche stürzten sich auf die herabsegelnden Geldscheine.
"Es war legendär", beschreibt Weißenböck die Aktion. Doch nun muss er mit den Konsequenzen rechnen: Die Wiener Polizei fand es deutlich weniger amüsant als er selbst. Es drohen empfindliche Strafen, die erste wurde bereits verhängt. Sein Personenschützer muss 300 Euro zahlen – allein dafür, dass er anwesend war.
"Die weiteren Strafen werden wesentlich höher ausfallen", rechnet Weißenböck. Denn laut seinem Anwalt drohen nicht nur Sanktionen wegen der Aktion, auch die Werbebehörde dürfte sich einschalten. Im "Heute"-Talk zeigt sich der Influencer jedoch gelassen.
"Ich habe mit Strafen gerechnet. Alles war einkalkuliert", sagt er. Trotz der finanziellen Hürden will er weitermachen und plant bereits neue PR-Aktionen. Als Nächstes möchte er statt Geldscheinen Socken verschenken.