Humor nicht verloren

Für Selenskyj "zu viele Drohnen für Moskau-Besuch"

Wolodymyr Selenskyj zeigt trotz anhaltender Kämpfe in der Ukraine Humor und fordert beim Nato-Gipfel mehr Unterstützung für die Luftabwehr.
Newsdesk Heute
08.07.2026, 21:30
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Auch nach mehr als vier Jahren russischem Angriffskrieg gegen sein Land hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seinen Humor nicht verloren. Beim Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Rande des Nato-Gipfels in Ankara fragte Trump am Mittwoch, ob sich Selenskyj vorstellen könnte, für Friedensverhandlungen nach Moskau zu reisen.

Der Ukrainer lehnte ab – aber nicht, weil er Angst vor dem russischen Angreifer hätte. "Es ist schwierig, es sind viele ukrainische Drohnen da", antwortete Selenskyj und sorgte damit für Gelächter unter den anwesenden Journalisten, darunter auch etliche aus der Ukraine. "Es ist gefährlich", fügte Selenskyj grinsend dazu.

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Auch Trump konnte sich bei dieser schlagfertigen Antwort ein Lächeln nicht verkneifen. Die Gespräche zwischen der Ukraine und Russland zur Beendigung des Krieges stecken seit Monaten fest. Auf dem Schlachtfeld konnte die Ukraine zuletzt aber einige Erfolge verbuchen.

"Mehr Entschlossenheit"

Einerseits gelang es den ukrainischen Streitkräften, den Vormarsch der Russen in der Ostukraine weitgehend zu stoppen. Andererseits führt Kiew immer öfter Angriffe auf Öllager und Infrastruktur tief im Landesinneren Russlands durch.

Gleichzeitig leidet die Ukraine derzeit stark unter russischen Raketen- und Drohnenangriffen. Selenskyj appellierte beim Gipfeltreffen an die Nato-Partner, "mehr Entschlossenheit" bei der Luftabwehr für die Ukraine zu zeigen.

Unterstützung könnte aus den USA kommen: Trump kündigte beim Treffen mit Selenskyj an, sein Land werde der Ukraine "das Recht geben, Patriots herzustellen".

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