"Ein Horror"

"Furchtbar!" Ski-Giganten nach Tragödie tief betroffen

Ski-Ass Matteo Franzoso ist im Ski-Trainingslager in Chile verunglückt. Das setzte auch dem Ski-Dominator Marco Odermatt schwer zu.
Sport Heute
07.10.2025, 10:08
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Franzoso war bei einem Trainingslauf im chilenischen La Parva schwer zu Sturz gekommen, gegen einen Zaun gekracht. Die Ärzte im Krankenhaus von Santiago de Chile kämpften zwei Tage lang um das Leben des Italieners, jedoch vergebens. Am 15. September, dem Tag vor seinem 26. Geburtstag, verlor Franzoso den Kampf um sein Leben, erlag seinen schweren Verletzungen.

Ein tragischer Unfalltod, der die Skiwelt schwer traf. Das bestätigte auch Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt. "Das ist mir voll eingefahren. Wenn so etwas Schlimmes passiert, treibt das die Gedanken und Diskussionen an", erzählte der Schweizer Ski-Gigant nun bei einem Medientermin des Schweizer Skiverbands. "Die Sicherheit ist ein großes Thema bei uns. Auf den Skiern fährt immer ein Risiko mit", sagte der Schweizer.

"Furchtbar, ein Horror"

"Ein tragischer Unfall, einfach furchtbar. Aus Sicht der Familie ist das der Horror", zeigte sich auch die Schweizer Star-Skifahrerin Michelle Gisin bestürzt.

Ähnlich erschüttert zeigte sich auch Landsmann Franjo von Allmen, dem im letzten Winter der große Durchbruch gelungen war. "Es ist schwierig, so eine Meldung zu verdauen. Vor allem, wenn man in der gleichen Region trainiert.", so der Abfahrts-Weltmeister, der aber unterstrich: "Es ist zwar eine tragische Nachricht, aber das Leben muss weitergehen."

Corinne Suter versuchte derweil, konkrete Ansätze zu finden, um derartige Tragödien in Zukunft zu verhindern. "Der Abstand der Netze zur Piste muss größer sein, die Sturzräume sind zu klein. Je nach Topografie hat man kaum Zeit zu reagieren und verdreht sich im Netz das Knie", so die Schweizerin. Man müsse bei den Helmen einen Schritt weiter nach vor machen. Gisin fragte derweil vielsagend: "Müssen die Pisten denn immer noch schwieriger werden? Viele im Skisport kämpfen mit der Trauer, aber auch wir Athleten sagen schnell, dass diese oder jene Piste zu einfach ist. Die Unfälle mehren sich, das darf nicht normal werden", so Gisin.

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