Nach dem "Supergau der letzten vier Jahre", wie Andreas Gabalier die Zeit nennt, will der Volks-Rock'n'Roller wieder mehr auf das setzen, was ihm guttut. Im ORF-Podcast "The Fast and The Fröhlich" spricht er offen darüber, was ihm Kraft gibt – und warum dabei auch die Musik wieder eine größere Rolle spielt.
"Viel Sport, viel Kreativität" – darin sieht der 41-Jährige seinen Ausgleich. Vor allem das Songwriting ist heuer wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt. Seit Anfang dieses Jahres hat er sich erstmals seit dem Corona-Lockdown wieder intensiv um neue Musik gekümmert, erzählt der Sänger. Neue Songs, alte Ideen und viel Zeit im Studio standen auf dem Programm.
Dazu kamen einige Reisen – aber auch bewusst ruhigere Tage zu Hause. Denn neben Musik und Terminen macht er inzwischen auch wieder bewusst Platz für anderes: Familie, Patenkinder, Gartenpflege.
"Einfach ein kleines Stück normales Leben habe ich mal wieder zugelassen," erzählt der Kärntner. Gerade diese Phasen zwischen dem Rock'n'Roll-Lifestyle sind für ihn "das Um und Auf" und der nötige Ausgleich zu seinem intensiven Musikerleben.
Dass ihm dieser Spagat zwischen den zwei Welten gelingt, führt der Sänger auf seine eigene "Kernnatur" zurück – trotzdem weiß er, dass es ganz von alleine auch nicht geht: "Ich gebe mir Mühe."