Austropop-Legende Wolfgang Ambros lässt sich auch mit 74 Jahren und einigen gesundheitlichen Rückschlägen nicht von der Bühne holen. Der "Schifoan"-Sänger hat bereits das erste Konzert für seine Tour im Jahr 2027 angekündigt.
Eine Operation an der Wirbelsäule hat ihm körperlich einiges erleichtert, wie der Musiker im Gespräch mit "BUNTE" erzählt. "Körperlich ist nicht alles besser geworden, aber ich muss nicht mehr leiden." Dass das Gehen nicht mehr so funktioniert wie früher, hat er mittlerweile akzeptiert.
Doch während Ambros gelernt hat mit seinen körperlichen Veränderungen zu leben, gibt es privat eine Situation, bei der ihm das offenbar weit schwerer fällt: Seit Jahren hat er keinen Kontakt zu seinen beiden jüngeren Kindern. Nachdem die Mutter mit den 16-Jährigen Zwillingen ausgezogen war, wurde es für Ambros immer schwieriger, die Verbindung zu ihnen aufrechtzuerhalten. Schließlich brach der Kontakt ganz ab.
Aufgegeben hat er seine Kinder deshalb nicht. Immer wieder schrieb der Musiker Briefe und schickte zu Geburtstagen und Weihnachten Geschenke - eine Antwort bekam er keine. "Ich habe gelernt, mit der Situation zu leben", erzählt er heute ehrlich.
Ganz abgeschlossen ist die Geschichte für ihn offenbar trotzdem nicht. Vor Kurzem habe der 74-Jährige erfahren, dass sein Sohn ihn gerne sehen würde. Was bei einem möglichen Wiedersehen passieren würde, ist für Ambros klar: "Wenn er eines Tages vor meiner Tür steht und mich besuchen möchte, wird er mit offenen Armen empfangen werden."