Weltbild von Peter Thiel

Geheime Vorbereitungen! Das hat Milliardär in Wien vor

US-Tech-Milliardär Peter Thiel soll bei den Wiener Festwochen eines seiner umstrittenen Lieblingsthemen vorstellen. Darum geht es dem Investor!
Thomas Peterthalner
26.05.2026, 12:04
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Er gründete mit Elon Musk PayPal, soll 25 Milliarden Euro schwer sein: Nun soll US-Tech-Milliardär Peter Thiel Anfang Juni für eine Diskussion nach Wien kommen. Die Wiener Festwochen holen den schillernden Milliardär in die Stadt. Der Investor mit deutschen Wurzeln gilt als enger Unterstützer von Donald Trump und als wichtiger Geldgeber der US-Republikaner.

Proteste erwartet

Hinter den Kulissen laufen die Sicherheitsvorkehrungen angeblich bereits auf Hochtouren, Proteste werden erwartet. Deshalb wird zu dem Besuch von Peter Thiel noch nicht viel verraten. Eine Sprecherin der Wiener Festwochen möchte diesen weder bestätigen noch dementieren.

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Diskussion um "Antichrist"

Geplant sein soll eine Diskussionsveranstaltung in einem Wiener Hotel. Im Mittelpunkt stehen dabei die etwas sperrigen Begriffe "Antichrist" und Katechon", mit denen sich Thiel schon seit Jahren beschäftigt und die sein Weltbild prägen.

Innsbrucker kennt Thiel

Der Innsbrucker Theologe und Sozialethiker Wolfgang Palaver kennt Peter Thiel schon lange persönlich, diskutiert in dem Festwochen-Stück "Dark Enlightenment" mit Christina von Braun am 11. Juni um 20 Uhr am Wiener Badeschiff über Thiels umstrittenes Weltbild.

"Tod ist vermeidbar"

Thiel war früher Großinvestor bei Facebook und finanzierte auch das umstrittene Datenunternehmen Palantir, das weltweit von Militär- und Sicherheitsbehörden genutzt wird. Auch Ex-Kanzler Sebastian Kurz arbeitete bereits für "Thiel Capital". Laut der US-Zeitschrift "The Atlantic" glaubt Thiel, dass der Tod vermeidbar sei und ewiges Leben möglich werde.

Darum geht es in Wien

Palaver kennt Thiel seit fast 30 Jahren und beschreibt ihn als "evangelikalen Christen", der sich ernsthaft für intellektuelle Debatten interessiere. Laut Palaver sieht Thiel den "Antichristen" überall dort am Werk, wo sich transnationale Systeme bilden würden, die unter dem Vorwand von Frieden und Sicherheit Unfreiheit bringen könnten, berichtete kathpress. Dem stelle Thiel laut Vortrag den sogenannten "Katechon" entgegen – den "Aufhalter". Diese Rolle würden in seinem Weltbild unter anderem Donald Trump oder US-Vizepräsident JD Vance einnehmen.

Polizei rüstet sich für Auftritt

Palaver warnte davor, diese theologischen Ideen nicht ernst zu nehmen. Das umstrittene Weltbild von Thiel sorgt weltweit für hitzige Diskussionen und Proteste. Diese werden wohl auch in Wien nicht ausbleiben – die Polizei ist gerüstet.

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