Iran kapert Schiffe

Geisel-Drama im Nahen Osten! Frachter beschlagnahmt

Die Marine der iranischen Revolutionsgarde beschlagnahmte drei Schiffe, darunter einen Riesenfrachter. Sechs Leute aus dem Balkan sind an Bord.
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23.04.2026, 15:28
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Eskalation in der umstrittenen Straße von Hormus. Ein Video der iranischen Revolutionsgarde sorgt für große Aufruhr! In dem Clip soll zu sehen sein, wie die Containerschiffe MSC Francesca und Epaminondas am Mittwoch beschlagnahmt worden sein sollen.

Es sind dramatische Szenen: "Ungefähr 20 Iraner, bis auf die Zähne bewaffnet, stürmten das Schiff. Die Seeleute stehen unter der Kontrolle der Iraner, sie können sich kaum bewegen, aber es geht ihnen gut", sagt ein Verwandter eines Seemanns der Agentur Reuters.

An Bord der Schiffe sind 40 Matrosen, darunter auch zwei Personen aus Kroatien, vier aus Montenegro.

Iran-Agentur meldete Beschlagnahmung

"Das Schiff liegt derzeit neun Seemeilen vor der Küste Irans vor Anker. Der Betreiber der Frachter verhandelt mit dem Iran, unseren Matrosen geht es gut", sagt Montenegros Minister für maritime Angelegenheiten Filip Radulovic.

Potenziell riskante Ladung an Bord

Die Lage bleibt dennoch angespannt. Die MSC Francesca liegt derzeit im Golf von Oman. Laut AIS-Daten steht das 363 Meter lange Containerschiff still. Es gilt als Frachter der Kategorie "Gefahrgut A", was auf potenziell riskante Ladung hinweist.

Das kroatische Außenministerium bestätigt den Vorfall und betont: "Der Schutz unserer Staatsbürger hat oberste Priorität." Man stehe in ständigem Kontakt mit Familien und internationalen Stellen. Weitere Details gibt es wegen der sensiblen Lage vorerst nicht.

"Befinden uns im Kriegszustand"

Scharfe Kritik kommt von kroatischer Gewerkschaftsseite: "Wir befinden uns im Kriegszustand, die Meerenge ist blockiert – Menschen hätten dieser Gefahr nie ausgesetzt werden dürfen", so Neven Melvan, Generalsekretär der kroatischen Seemannsgewerkschaft. Er verurteilt das Vorgehen der Reederei "aufs Schärfste".

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