Wal-Rettung stockt

Neuer Plan für gestrandeten Buckelwal Timmy

Vor der Ostsee-Insel Poel ringt man weiter um die Rettung eines gestrandeten Buckelwals – jetzt soll ein Spezial-Lastkahn helfen.
Newsdesk Heute
23.04.2026, 13:57
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Die Lage bleibt ernst: Der vor Poel gestrandete Buckelwal kommt nicht von selbst frei. Ein erster Rettungsplan wurde bereits verworfen. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus machte klar: Den Wal mit Luftkissen anzuheben und mit Pontons abzutransportieren, ist keine Option. "Wir müssen das Konzept überarbeiten", sagte er Mittwochabend.

Jetzt liegt ein neuer Plan am Tisch. Die Privatinitiative will den rund zwölf Tonnen schweren Timmy mit einer sogenannten Barge bergen. Dabei handelt es sich um einen breiten, absenkbaren Lastkahn, der nicht selbst fährt, sondern von Schleppern gezogen wird.

Das Spezialschiff ist bereits aus dem Raum Hamburg unterwegs, muss aber langsam durch den Nord-Ostsee-Kanal. Die Ankunft lässt daher noch auf sich warten.

Parallel dazu laufen Vorbereitungen vor Ort. Vom Liegeplatz des Wals soll eine rund 110 Meter lange Rinne ins Fahrwasser gebaggert werden. Ziel ist es, dem Tier einen Weg zurück ins offene Wasser zu schaffen. Laut dem beauftragten Baggerunternehmen könnte das in etwa zwei Tagen geschafft sein.

Wie genau der Wal dann bewegt wird, ist aber noch offen. Möglich wäre sowohl ein eigenständiges Freischwimmen als auch ein Transport mit technischer Hilfe. Die Einsatzkräfte stimmen das weitere Vorgehen laufend ab.

In der Nacht auf Donnerstag wurde der Wal weiter beobachtet. Helfer berichten, dass er zuletzt weniger aktiv war. Ein Zeichen, das die Dringlichkeit der Rettung unterstreicht.

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