In Kärnten sorgt die Jagd auf den Goldschakal für Streit. Tierschutz Austria kritisiert, dass die Tiere derzeit bejagt werden, obwohl das Landesverwaltungsgericht Kärnten die entsprechende Jagdzeit als nicht rechtskonform beurteilt hat.
Die Organisation fordert nun Aufklärung innerhalb der Jägerschaft. Konkret verlangt Tierschutz Austria von der Landesregierung, die Jäger darüber zu informieren, dass der Abschuss des Goldschakals seit gestern nicht mehr erlaubt sei.
Das Landesverwaltungsgericht Kärnten hatte bereits im März über die Regelung entschieden. Die Jagdzeit für den Goldschakal war vom 1. Oktober bis 15. März festgelegt worden.
Tierschutz Austria hatte dagegen Beschwerde eingereicht. Das Gericht gab der Organisation laut Tierschutz Austria vollinhaltlich recht und erklärte die Regelung für nicht rechtskonform. Nun will die Organisation, dass die Entscheidung auch bei der Jägerschaft entsprechend bekannt gemacht wird.
Parallel dazu geht aus dem Quartalsbericht zum Kärntner Wolfsgeschehen hervor, dass zwischen 1. Juli und 30. September drei Schadwölfe im Bezirk Hermagor entnommen wurden.
Laut Bericht hatten die Tiere Nutztiere gerissen oder verletzt beziehungsweise Menschen oder Tiere unmittelbar angegriffen. Damit wurden in Kärnten in diesem Jahr bisher insgesamt 15 Wölfe entnommen.