Kann Federica Brignone doch noch an den Olympischen Spielen in ihrer Heimat teilnehmen? Wenn man den Worten ihrer Teamkollegin Sofia Goggia Glauben schenkt, ist die Hoffnung berechtigt. Deren jüngste Aussagen sorgen in Italien jedenfalls für verhaltenen Optimismus: Offenbar plant die Gesamtweltcupsiegerin, bereits im November wieder auf den Skiern zu stehen.
Nach ihrem schweren Sturz bei den italienischen Meisterschaften arbeitet Brignone mit Hochdruck an ihrem Comeback. Ihr großes Ziel: ein Start bei den Olympischen Winterspielen 2026. Doch der Weg dorthin ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Die 35-Jährige hatte sich im April das Kreuzband gerissen und mehrere Knochenbrüche zugezogen. Immer wieder war sie seither von Rückschlägen in der Rehabilitation betroffen. "Manche brauchen zwei Jahre, um nach so einer Verletzung zurückzukehren", sagte Brignone zuletzt selbstkritisch.
Während Brignone selbst sich zu ihren Plänen bedeckt hält, sorgt nun Sofia Goggia für neue Zuversicht. Im Gespräch mit "RaiRadio2" erklärte sie: "Mir tut es für Marta Bassino leid. Bei Federica sieht es dagegen so aus, als würde sie Ende November wieder auf die Skier zurückkehren. Wünschen wir ihr alle viel Glück."
Damit gibt Goggia erstmals ein konkretes Zeitfenster für Brignones Rückkehr. Für die verletzte Marta Bassino ist der Olympia-Traum hingegen bereits geplatzt. Sollte Brignone tatsächlich in den kommenden Wochen wieder auf den Skiern stehen, wäre das ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Heim-Olympiade.