Sie sehen aus wie futuristische Ninja-Schuhe und könnten in diesem Jahr der nächste Mode-Aufreger werden: Split-Toe-Sneaker, bei denen der große Zeh getrennt läuft. Was früher japanische Tradition und Fashion-Nische war, schiebt sich jetzt mitten in die Sportwelt.
Kiko Kostadinov und ASICS bringen mit dem "ILARGI FF" einen Schuh, der aussieht, als hätte man Sci-Fi mit einem Marathon gekreuzt: Das Split-Toe-Design funktioniert wie bei traditionellen japanischen Tabi-Socken. Diese helfen, dem Fuß "natürlicher" abzurollen. Was einst der Designer Martin Margiela in seine Kollektionen aufnahm, kommt Jahrzehnte später wieder in den Mainstream.
Doch für Asics ist das auch mehr. Es ist auch ein Blick zurück. Denn der Sportschuhhersteller Asics selbst verweist auf ein historisches Vorbild, den Onitsuka "Marathon TABI", der 1953 in Japan erschien. Dieser frühe Laufschuh wurde ebenfalls von der traditionellen getrenntem Zehenpartie inspiriert.
Der ILARGI FF kommt als schlanke, leichte Silhouette, mit moderner Performance-Anmutun. Optisch ist es vor allem eins: polarisierend. Genau das macht ihn zum It-Piece-Kandidaten für die Modemutigen.
Zum Launch gibt’s nicht nur Kampagnenfotos, sondern gleich ein Kunstprojekt: "BUCKLE YUP" vom US-Artist Ryan Trecartin, gedreht in Tokio und Okinawa, als episodische Serie über Fashion, Kunst und Konsum. Die verschiedenen Kapitel werden über das Jahr verteilt dann veröffentlicht.