Die anhaltende Trockenheit der vergangenen Jahre hat drastische Konsequenzen: Seit dem 1. Juni gilt in der Region Hannover ein Bewässerungsverbot für Privatpersonen. Wer seinen Rasen oder Garten zwischen 11 und 17 Uhr bewässert, wenn die Temperatur über 27 Grad steigt, riskiert empfindliche Strafen.
Die Maßnahme soll das Grundwasser schützen, dessen Situation laut den Behörden kritisch bleibt. Im Wiederholungsfall können Bußgelder von bis zu 50.000 Euro verhängt werden. Im Internet wird die Maßnahme von Hunderten teils verständnisvoll, teils scharf diskutiert.
Wie "Chip" berichtet, müssen sich Betroffene heuer auf deutlich strengere Kontrollen einstellen. Die Regeln gelten für rund 1,2 Millionen Einwohner der Region.
Doch nicht alles ist verboten: Private Pools und Schwimmbäder fallen nicht unter die Allgemeinverfügung.
Auch Hochdruckreiniger dürfen weiter verwendet werden – wobei die Behörden empfehlen, diese nicht in der verdunstungsstarken Zeit zu nutzen.
Haustiere mit dem Gartenschlauch abzukühlen bleibt ebenso erlaubt wie der Betrieb von Springbrunnen als geschlossene Wassersysteme. Viehtränken dürfen ebenfalls weiter betrieben werden.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Region Hannover zu solchen Maßnahmen greift – die Grundwassersituation macht regelmäßige Verbote notwendig.