Guide Michelin 2026

Gourmet-Sensation: Wir haben mehr Sterne als Frankreich

So viele Sterne wie nie zuvor! Insgesamt zählt Österreich jetzt 101 Sternerestaurants und überholt damit Gourmetnationen wie Frankreich und Belgien.
Heute Life
18.03.2026, 12:54
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Die heimische Spitzengastronomie bleibt auf Erfolgskurs: Der Guide MICHELIN Österreich 2026 zeigt, wie hoch das kulinarische Niveau im Land ist. Mit insgesamt 101 Sternerestaurants, zahlreichen Auszeichnungen und innovativen Konzepten bestätigt Österreich seine Position als Top-Destination für Feinschmecker.

So schnitt die Österreichs Gastronomie heuer ab

Alle 2026-Auszeichnungen auf einen Blick:

  • 2 Restaurants mit 3 Sternen
  • 19 Restaurants mit 2 Sternen (davon 1 neu)
  • 80 Restaurants mit 1 Stern (davon 22 neu)
  • 61 Bib-Gourmand-Adressen (davon 26 neu)
  • 41 Grüne Sterne für nachhaltige Gastronomie (davon 8 neu)

Die besten Restaurants des Landes

Die beiden Spitzenrestaurants aus dem Vorjahr konnten ihre 3 Sterne verteidigen:

  • Steirereck (Wien): Heinz Reitbauer und Küchenchef Michael Bauböck überzeugen mit eleganter, regional geprägter Küche auf höchstem Niveau.
  • Amador (Wien): Juan Amador begeistert weiterhin mit modern-kreativer Spitzenküche und perfekter Produktinszenierung.

Aufsteiger: Neues 2-Sterne-Restaurant

Ein besonderer Aufstieg gelang der Weinbank in Ehrenhausen (Steiermark). Das Restaurant konnte sich von einem auf zwei Sterne verbessern. Mitinhaber und Sommelier Christian Zach wurde mit MICHELIN Sommelier Award geehrt.

22 neue 1-Stern-Restaurants

22 Lokale wurden erstmals mit einem Stern ausgezeichnet. Darunter:

  • Ansitz 12 (Lienz): moderne Küche vom offenen Feuer
  • RAR Fine Dining (Maria Alm): asiatisch-alpine Kreationen
  • Das Zimmerl (Waidhofen/Thaya): Mix aus Weinviertel und Japan
  • JOLA (Wien): kreatives veganes Überraschungsmenü
  • Addiert (Wien): exklusives "Chef’s Table"-Erlebnis mit koreanischer Küche

Die komplette Auflistung aller Auszeichnungen gibt es hier.

8 neue Grüne Sterne: Nachhaltigkeit im Fokus

Seit 2020 vergibt der Guide Michelin auch den Grünen Stern für Betriebe, die auf regionale Produkte, Ressourcenschonung und Bewusstseinsbildung setzen. Denn Nachhaltigkeit wird auch in der Gastronomie immer wichtiger. Heuer erhielten insgesamt 41 Restaurants den Grünen Stern, darunter acht neue.

Die Gewinner der Sonderpreise

Neben den Sternen wurden auch besondere Leistungen gewürdigt:

Service Award: Monika Müller (Die Forelle, Kärnten) überzeugt mit Herzlichkeit und Kompetenz.
Young Chef Award: Sebastian Stock (Bergfried, Tirol) begeistert mit einem kreativen 9-Gänge-Menü.
Sommelier Award: Christian Zach (Die Weinbank, Steiermark) für seine außergewöhnliche Weinexpertise.
Opening of the Year: Genießerei am Markt (Graz) – ein innovatives Konzept in einer Marktbude.

Mehr Sternelokale als Gourmetnation Frankreich

Das Kulinarik-Onlineportal "Kalk & Kegel" hat erhoben: Mit 13,54 Michelin-Sternen pro Million Einwohner belegt Österreich nun Platz drei weltweit und überholt damit sogar die Feinschmecker-Länder Belgien und Frankreich.

Für die Auswertung wurden die Sterne jedes Landes in Relation zur jeweils aktuell verfügbaren Einwohnerzahl gesetzt. Das Ergebnis unterstreicht Österreichs Position als starke Tourismusnation – und vor allem als Top-Destination für Kulinarik.

An der Spitze liegt die Schweiz mit 19,1 Sternen pro Million Einwohner, gefolgt von Luxemburg mit 17,4. Dahinter reiht sich nun Österreich ein. Belgien folgt mit 12,3 Sternen auf Platz vier, während Frankreich mit 11,4 Sternen pro Million Einwohner ebenfalls hinter Österreich liegt. Deutschland kommt im Vergleich nur auf Platz 14 mit 4,8 Sternen pro Million Einwohner.

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