Am Sonntag, dem 18. Oktober, steht Graz wieder ganz im Zeichen des Fußballs! Um 17 Uhr treffen SK Sturm Graz und der Grazer AK 1902 in der Bundesliga aufeinander. Für das brisante Stadtderby hat die Polizei besondere Sicherheitsmaßnahmen angeordnet. Rund um das Stadion in Liebenau wird eine großflächige Sicherheitszone eingerichtet. Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 1.000 Euro.
Die Maßnahmen gelten bereits Stunden vor dem Anpfiff. Von 10 Uhr vormittags bis Mitternacht ist der Sicherheitsbereich rund um die Merkur Arena in Kraft. Betroffen sind zahlreiche Straßen und Wohngebiete in der Umgebung des Stadions.
Die Sicherheitszone erstreckt sich über ein größeres Gebiet rund um das Stadion Graz-Liebenau. Zu den Begrenzungen gehören unter anderem die Conrad-von-Hötzendorf-Straße, die Evangelimanngasse, die Münzgrabenstraße, die Weinholdstraße und die Raiffeisenstraße.
Auch Bereiche rund um die Kasernstraße, Senefeldergasse, Lortzinggasse und Karl-Huber-Gasse liegen innerhalb beziehungsweise an den Grenzen der festgelegten Zone.
Die Sicherheitszone bedeutet allerdings nicht, dass das gesamte Gebiet für Fans oder Anrainer gesperrt wird. Vielmehr erhält die Polizei zusätzliche Möglichkeiten, gegen Personen vorzugehen, die im Zusammenhang mit dem Fußballspiel gefährliche Angriffe auf Menschen oder Eigentum begehen oder bereits begangen haben.
Solche Personen können aus dem Sicherheitsbereich weggewiesen werden. Gleichzeitig kann ihnen verboten werden, die Zone erneut zu betreten.
Wer sich nicht an ein solches Betretungsverbot hält, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 1.000 Euro rechnen.
Kann die Strafe nicht bezahlt werden, droht eine Ersatzfreiheitsstrafe von bis zu vier Wochen.
Besonders ernst wird es für Personen, die trotz eines ausgesprochenen Verbots wieder in die Sicherheitszone zurückkehren.
Wer nach einer Abmahnung eine strafbare Handlung fortsetzt, kann von der Polizei festgenommen werden.
Für die Besucher des Derbys bedeutet das: Der Aufenthalt rund um das Stadion ist grundsätzlich weiterhin möglich, solange kein individuelles Betretungsverbot besteht.
Die besonderen Sicherheitsmaßnahmen enden am Sonntag um Mitternacht, also sieben Stunden nach dem geplanten Anpfiff.