Am 11. November um 11.11 Uhr beginnt die Faschingszeit. Und damit startet auch die Hochsaison für Krapfen. Eine neue Umfrage von Marketagent im Auftrag von Interspar zeigt jetzt, worauf die Österreicher bei der süßen Köstlichkeit besonders viel Wert legen.
Der klassische Marillenkrapfen ist mit 58,2 Prozent der klare Favorit. Weit abgeschlagen folgt Vanillecreme mit 21,7 Prozent. Nougat schafft es mit nur 6,3 Prozent auf Platz drei. Pistazie, Schokolade und andere Füllungen spielen hingegen eine deutlich kleinere Rolle.
Interessant ist der Unterschied zwischen den Generationen. Während bei den Babyboomern 66,5 Prozent am liebsten Marillenkrapfen essen, sind es bei der Generation Z nur 52,9 Prozent. Bei den Millennials liegt der Anteil sogar bei lediglich 50,9 Prozent.
Und was macht einen guten Krapfen aus? Für 67,2 Prozent der Befragten ist ein lockerer, flaumiger Teig besonders wichtig. Mehr als die Hälfte (53,7 Prozent) legt außerdem Wert auf eine großzügige und gut verteilte Füllung.
Auch beim Einkaufen gibt es Unterschiede. Österreichweit kaufen 63,4 Prozent ihre Krapfen gewöhnlich in einer Bäckerei oder Konditorei. Ein Drittel (33,5 Prozent) greift in Supermärkten mit eigener Backstube zu.
In Oberösterreich sind es sogar 40,4 Prozent. Damit liegt das Bundesland österreichweit an der Spitze. Bei den Oberösterreichern ist vor allem der flaumige Teig (57,6 Prozent) gefragt, gefolgt von einer großzügigen Füllung (55,2 Prozent).
Die Umfrage zeigt auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen. So ist 38 Prozent der Frauen ein möglichst wenig fettiger Geschmack wichtig, bei Männern sind es nur 28,8 Prozent.
Auch eine Herstellung ohne Palmöl spielt für Frauen (22,5 Prozent) eine größere Rolle als für Männer (16,2 Prozent).
Für die österreichweit repräsentative Online-Umfrage wurden 1.000 Personen zwischen 14 und 75 Jahren befragt.