Bergamo, Leipzig, Bergamo und dann die Bayern.
Für Borussia Dortmund entscheiden die nächsten zwölf Tage über die Saison. Vier Spiele, zwei Bewerbe – und mittendrin ist ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer, der beim starken 4:0-Sieg gegen Mainz am Freitag sein Comeback gab.
"Jetzt gibt es nur noch siegen oder fliegen", sagte Trainer Niko Kovac vor dem Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Atalanta Bergamo am Dienstag.
Sabitzer und Co. plagen vor den richtungsweisenden Tagen große Personalsorgen: In der Defensive fehlen gleich vier Innenverteidiger. Nico Schlotterbeck (muskuläre Probleme) und Niklas Süle (Oberschenkelverletzung) sind keine Option. Auch Kapitän Emre Can und Filippo Mane fallen aus.
Voraussichtlich muss erneut der erst 18-jährige Luca Reggiani ran, der bereits gegen Mainz in der Schlussphase sein Debüt vor der Südtribüne feierte.
Umso wichtiger wird das Mittelfeld. Zuletzt waren der formstarke Felix Nmecha und Jobe Bellingham in der Zentrale gesetzt. Nach seinem Comeback rückt aber Sabitzer wieder in den Fokus: Der ÖFB-Legionär könnte Stabilität bringen, Zweikämpfe führen und das Tempo bestimmen. Gerade gegen das aggressive Atalanta-Pressing braucht es Erfahrung und Übersicht.
In der Bundesliga läuft es mit sechs Siegen in Serie. International aber tat sich der BVB zuletzt schwer. "Wir haben gesehen, dass wir gegen Inter, Tottenham und City Probleme hatten", betonte Kovac. Seine klare Ansage: "In der Champions League muss eine Schippe draufgelegt werden."
Offensiv setzt Dortmund auf Serhou Guirassy, der zuletzt wieder treffsicher war. "Seine Reaktion war sensationell gut", lobte Kovac, "seine Tore sind immens wichtig. Sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit, Spiele zu gewinnen."