Harte Strafen für Rapid

Katzer zu Fan-Problem: "Es ist nur eine kleine Gruppe"

Beim 348. Wiener Derby in Favoriten kam es zu Pyro-Ausschreitungen. Rapid-Sportchef Markus Katzer rechnet mit harten Strafen.
Sport Heute
16.02.2026, 10:57
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Das 348. Wiener Derby zwischen Austria und Rapid ist von schweren Ausschreitungen überschattet worden. Beim 0:2 der Hütteldorfer flogen im Finish Bengalen und Leuchtraketen aus dem mit rund 1.600 Fans gefüllten Gästesektor auf das Spielfeld und auf benachbarte Tribünen.

Die Partie wurde in der 90. Minute von Schiedsrichter Markus Hameter unterbrochen, ein Abbruch stand im Raum.

"Es ist aber nur eine kleine Gruppe"

Für Rapid-Sportchef Markus Katzer war es ein bitterer Abend – auf und neben dem Spielfeld. "Das war ein absolut schwarzer Tag", sagte er nach dem Spiel bei "Sky". Neben mittlerweile zwölf Spielen ohne Sieg sorgt nun auch wieder das leidige Fan-Thema in Hütteldorf für Schlagzeilen.

Klare Worte fand Katzer zu den Vorfällen auf den Rängen: "Es ist schrecklich, das gehört nicht auf den Fußballplatz, da gibt es keine zweite Meinung." Gleichzeitig betonte er: "Es ist aber nur eine kleine Gruppe, ich will nicht alle in einen Topf werfen."

Sportliche Krise als Auslöser

Brisant: Bengalen landeten auf jener Tribüne, auf der sich auch Familien befanden. "Das hat hier nichts verloren, vor allem, wenn man Bengalen auf die Tribüne rüberwirft, wo vielleicht Familien sitzen, das ist nicht schön", stellt Katzer klar.

Als Auslöser für die Eskalation sieht er auch die sportliche Krise. Die Lage bei Rapid ist angespannt, die Geduld vieler Anhänger offenbar ebenfalls.

"Gespräche führen"

Wie geht Rapid mit dem nicht neuen Fan-Thema um?

"Man kann nichts anderes machen als Gespräche führen. Es ist schade, weil es das erste Derby mit Auswärtsfans war und das zu einer guten Stimmung im Stadion gehört. So wird es schwierig, dass es nicht wieder Sanktionen gibt."

Auch Neuzugang Andreas Weimann meldete sich zu Wort: "Wir verstehen den Frust der Fans, aber sowas wollen wir nicht sehen."

Die Bundesliga kündigte bereits Konsequenzen an. Sollte es zu einem Verstoß gegen bestehende Bewährungsauflagen kommen, drohen Geister-Sektoren bei drei Topspielen sowie saftige Geldstrafen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 16.02.2026, 12:57, 16.02.2026, 10:57
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