Neue Woche, neuer Gast: Am Sonntag, dem 13. Juli ist es wieder so weit und Claudia Stöckl (58) ist bei einem neuen Gast im Ö3-"Frühstück bei mir" zu Besuch. Dieses Mal plaudert TV-Kupplerin und Journalistin Nina Horowitz (48) über die Liebe, Einsamkeit, ihr Glück, aber auch über den Verlust ihres Vaters.
Seit sechs Jahren führt Nina Menschen vor der Kamera zusammen. Ab Montag geht es mit neuen Folgen von "Liebesg'schichten und Heiratssachen" im ORF weiter. Aber für Horowitz ist eines klar: "Liebe ist schon ein Wunder, wenn sich zwei finden." Oft erlebt sie, dass Menschen sich nach Nähe sehnen und eigentlich gar nicht wissen, wie sich Liebe anfühlt. "Und dann erlebe ich immer wieder, dass es durch die TV-Show geglückt ist, die Liebe zu finden."
Erstmals sprach die 48-Jährige auch sehr persönlich über ihre Geschichte. "Ich kann mich gut erinnern an die Einsamkeit. Als ich nicht wusste, was denn da los ist, also bevor ich gespürt habe, dass ich lesbisch bin", erzählt Nina offen.
"Ich war 19, als ich merkte, dass die Frauen mich sehr anziehen. Ich habe das vorher verdrängt. Damals hat es keine Role-Models wie Ellen DeGeneres gegeben. Dann bin ich länger nicht dazu gestanden und habe privat ein verstecktes Leben geführt." Doch dann machte sie den Schritt und merkte: "Es ist nichts dabei. Gerade, dass das Gegenüber nicht sagt: 'Na endlich'."
Seit 20 Jahren lebt Horowitz mit ihrer Frau zusammen, gemeinsam haben sie 11-jährige Zwillingstöchter. "Alles ging sehr schnell. Manchmal kann die Liebe auch leicht sein, es war nicht schwierig." Ihr Beziehungsrezept? "Über Beziehung und Gefühle reden, schauen, dass die Paar-Ebene bestehen bleibt, vor allem wenn man Kinder hat. Und darauf achten, dass man sich gemeinsam weiterentwickelt."
Ebenfalls redet die TV-Kupplerin über den Verlust ihres Vaters Michael Horowitz, Fotograf und Journalist, der letztes Jahr an einer Krebserkrankung verstorben ist – es lagen nur wenige Wochen zwischen Diagnose und seinem Tod. "Das war der maximale Kontrollverlust. Wenn das so schnell geht, das muss mal einmal verkraften. Aber ich habe ihm alles gesagt, was wichtig war. Wir haben uns gut verabschiedet", erinnert sie sich zurück.