Kreuzfahrt-Drama

Hantavirus-Schiff – Evakuierung schon am Sonntag

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der "Hondius" sollen die ersten Passagiere schon am Sonntag von Teneriffa ausgeflogen werden.
Newsdesk Heute
08.05.2026, 19:45
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Die Lage nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" spitzt sich zu. Drei Menschen sind bisher an dem Virus gestorben, darunter auch eine Deutsche und ein niederländisches Ehepaar. Doch nun gibt es erste Hoffnung für die verbliebenen Passagiere.

Wie der spanische Minister für Territorialpolitik, Angel Victor Torres, am Freitag in Madrid bekannt gab, wird das Schiff voraussichtlich am Sonntagmorgen den Hafen von Granadilla auf Teneriffa erreichen.

Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, sollen noch am selben Tag die ersten Evakuierungsflüge starten. "Wir werden Flugzeuge zur Verfügung haben und damit beginnen können, diese Menschen an Bord zu bringen", erklärte Torres.

Schiff darf nicht anlegen

Die Regionalregierung der Kanaren hat durchgesetzt, dass das Schiff nicht direkt im Hafen anlegen darf. Stattdessen wird es vor der Küste ankern. Ein kleineres Schiff soll die Menschen dann an Land bringen, von dort werden sie mit Bussen zum Flughafen gebracht.

Laut Kreuzfahrtveranstalter Oceanwide Expeditions zeigt aktuell niemand an Bord Symptome. Die Leiterin des spanischen Zivilschutzes, Virginia Barcones, bestätigte im Sender TVE: Es handle sich um "asymptomatische Personen, die keinen Spezialtransport benötigen werden".

EU-Länder organisieren Rücktransport

Die einzelnen EU-Länder sollen den Rücktransport ihrer Staatsbürger selbst organisieren. An den Plänen für den Rücktransport der Deutschen sind das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie das Robert-Koch-Institut beteiligt.

Unterdessen meldet Großbritannien einen dritten Hantavirus-Verdachtsfall. Betroffen sein soll eine Person, die auf der abgelegenen Insel Tristan da Cunha im Südatlantik von Bord gegangen war.

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