Flammen zogen durch Wohnhaus

Hausbrand! "Nachbarn zogen Frau aus Küchenfenster"

Eine ältere Hausfrau konnte am Donnerstagabend durch das schnelle Eingreifen mehrerer Nachbarn aus dem Einfamilienhaus gerettet werden.
Victoria Carina  Frühwirth
21.11.2025, 11:48
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Heldenhafter Einsatz in Enzesfeld-Lindabrunn (Bezirk Baden, NÖ): Eine Frau bemerkte am Donnerstag gegen 19 Uhr Flammen durch das Fenster des gegenüberliegenden Hauses. Geistesgegenwärtig setzte sie den Notruf ab. Der Brand war vermutlich durch überhitztes Fett im Küchenbereich eines Einfamilienhauses ausgelöst worden.

Nachbarn zogen Bewohnerin aus Flammenmeer

Gleichzeitig stürmten ein Anrainer – selbst Feuerwehrmann –, ein weiterer Nachbar sowie ein vorbeikommender Passant zum Haus. Gemeinsam zogen sie die um Hilfe rufende Bewohnerin aus den Flammen, so schreibt die Feuerwehr später in einer Aussendung.

Kurz nach der Personenrettung trafen die ersten Tanklöschfahrzeuge ein. Einsatzleiter Michael Hebesberger (FF Enzesfeld) verschaffte sich einen Überblick: Das Feuer hatte bereits vom Vorhaus auf das Dach übergegriffen, weitere Personen befanden sich zum Glück nicht im Gebäude.

Im "Heute"-Gespräch erzählt Einsatzleiter Michael Hebesberger von der Feuerwehr Enzesfeld: "Als wir mit der Feuerwehr eingetroffen sind, war die Dame zum Glück schon gerettet worden. Scheinbar hat sie durch Schreie aus dem Küchenfenster auf sich aufmerksam gemacht. Aus diesem Fenster im Erdgeschoss haben die Nachbarn sie dann herausgezogen. Anders hätte sie das Haus bei dem Brand nicht verlassen können."

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Als die Einsatzkräfte eintrafen, saß die Frau bereits sicher in einem Auto. Die Feuerwehr konnte sich darum vollends auf die Brandlöschung konzentrieren. Atemschutztrupps starteten sofort den Löschangriff. Insgesamt eilten 70 Kräfte aus fünf Feuerwehren zu Hilfe.

Frau von Notarztteam versorgt

Die Frau wurde vom Roten Kreuz und einem Notarztteam erstversorgt und mit dem Notarzthubschrauber "Christophorus 33" in eine Schwerpunktklinik geflogen. Währenddessen setzten die Feuerwehrkräfte die Brandbekämpfung fort. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurden letzte Glutnester im Gebälk des Dachstuhls lokalisiert. Um diese vollständig ablöschen zu können, musste die Dachdeckung teilweise entfernt werden.

In den späten Abendstunden konnte der Einsatz beendet werden. Abschnittsfeuerwehrkommandant Rudolf Hafellner zeigte sich erleichtert: "Es war großes Glück, dass die Hausfrau so schnell aus dem brennenden Gebäude gerettet werden konnte."

{title && {title} } VF, {title && {title} } Akt. 21.11.2025, 14:52, 21.11.2025, 11:48
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