Wer mit Hund oder Katze lebt, kennt es: Kaum gesaugt, liegt schon wieder ein Fellteppich am Boden. Auf dem Sofa sammeln sich Haare, in den Ecken Staubmäuse – und irgendwo riecht es immer ein bisschen nach Tier. Aber mit den richtigen Strategien wird selbst der wildeste Vierbeiner nicht zum Sauberkeitsproblem.
Der größte Fehler passiert nicht beim Putzen, sondern davor. Wer sein Tier selten bürstet, kämpft permanent gegen herumfliegende Haare.
Regelmäßige Fellpflege – besonders im Fellwechsel in den Übergangszeiten – reduziert die Haarmenge in der Wohnung deutlich. Bei Hunden kann tägliches Bürsten im Frühjahr wahre Wunder wirken. Katzen sollten ebenfalls regelmäßig gekämmt werden.
Der entscheidende Unterschied liegt im Rhythmus. Statt einer großen Putzaktion am Wochenende sind kurze, regelmäßige Einheiten effektiver. Zehn Minuten gezieltes Saugen alle zwei Tage verhindern, dass sich Haare und Schuppen überhaupt erst festsetzen. Besonders in stark frequentierten Bereichen wie Wohn- oder Vorzimmern lohnt sich diese Routine.
Besser als Raumsprays, die nur überdecken, wirken einfache Hausmittel. Natron auf Teppichen bindet Gerüche effektiv, denn es bindet sie statt sie zu überdecken. Es neutralisiert Säuren und wirkt leicht antibakteriell. Essigwasser eignet sich hervorragend für Böden. Wichtig: Reinigungsmittel müssen tierverträglich sein. Viele stark parfümierte Produkte sowie ätherische Öle sind für Katzen und Hunde problematisch.
Der Bereich rund um Futternäpfe ist oft unterschätzt. Speichelreste, Wasserflecken und Futterkrümel bilden ideale Keimquellen. Abwischbare Unterlagen unter den Näpfen erleichtern die Reinigung. Näpfe sollten täglich mit heißem Wasser ausgespült werden.
Klingt banal, geht aber seit Jahren auf TikTok und Instagram viral. Ein einfacher Gummihandschuh lässt sich leicht anfeuchten. Dann streicht man damit über das Sofa, den Teppich oder die Autositze. Durch Reibung entsteht eine statische Aufladung. Die Tierhaare lösen sich aus dem Stoff und verklumpen sichtbar.