Der Duft von frischem Toast gehört für viele zum perfekten Start in den Tag: Ein Handgriff, ein leises Klicken – und wenige Minuten später sollte goldbraunes Brot auf dem Teller liegen. Doch stattdessen steigt Rauch auf, es riecht verbrannt und der Appetit ist dahin. Der Übeltäter? Kein kaputtes Gerät, sondern winzige Brösel, die sich über Wochen im Inneren angesammelt haben.
Toaster arbeiten mit offenen Heizdrähten: Alles, was hineinrieselt, bleibt erst einmal im Gerät. Besonders Körnerbrot oder Bagels hinterlassen viele Rückstände. Werden diese immer wieder erhitzt, entsteht Rauch und der Toast schmeckt schnell angebrannt.
Regelmäßiges Reinigen sorgt also nicht nur für besseren Geschmack, sondern verlängert auch die Lebensdauer des Geräts. Wichtig dabei: Immer den Stecker ziehen, bevor du mit der Reinigung beginnst.
Die meisten Toaster haben am Boden eine kleine Krümelschublade. Sie lässt sich an einem Griff herausziehen und ganz einfach entleeren: Schublade herausnehmen, Krümel im Biomüll entsorgen und feste Reste mit einer Bürste oder einem Schwamm lösen. Danach mit einem feuchten Tuch auswischen – bei Bedarf mit etwas Spülmittel. Alles soll dann noch trocknen, bevor die Schublade wieder eingesetzt wird.
Manche Geräte haben keine herausziehbare Lade oder es hängen noch Krümel an den Heizstäben fest. In diesem Fall hilft es, den Toaster (natürlich ausgesteckt) kopfüber über dem Spülbecken oder dem Mülleimer auszuschütteln. Dabei sollte man vorsichtig schütteln und nicht zu stark rütteln – so werden die empfindlichen Heizdrähte nicht beschädigt.
Wenn sich größere Krümel festgesetzt haben, kann eine alte Zahnbürste oder ein feiner Pinsel helfen. Vorsichtig im Innenraum entlang der Heizstäbe streichen – ohne Druck und ohne spitze Gegenstände: Messer oder Gabeln haben im Toaster nämlich nichts verloren.
Ein kleiner Tipp: Wird der Toaster kurz angewärmt, lösen sich fettige Rückstände leichter. Danach unbedingt wieder ausstecken und abkühlen lassen.