Sie läuft im Hintergrund, macht kaum Arbeit und ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: die Waschmaschine. Zum Welttag des Haushaltshelfers lohnt sich ein Blick auf das Gerät, das unseren Alltag revolutioniert hat – und auf die Frage, wie man es eigentlich richtig nutzt. Denn obwohl fast jeder Haushalt eine besitzt, passieren beim Waschen noch immer viele Fehler.
Früher galt: 60 oder 90 Grad müssen es sein, damit Wäsche wirklich sauber wird. Heute reicht in vielen Fällen deutlich weniger. Moderne Waschmittel reinigen auch bei 30 oder 40 Grad zuverlässig – das spart Energie und schont Textilien. 60 Grad sind vor allem bei Handtüchern, Bettwäsche oder bei Krankheit sinnvoll. Kochwäsche ist meist nur noch bei stark verschmutzten Textilien nötig.
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Waschmittel: Weniger ist mehr
Zu viel Waschmittel macht Kleidung nicht sauberer – im Gegenteil. Rückstände können sich in Fasern ablagern und Hautreizungen begünstigen. Wichtig ist, die Dosierung an Wasserhärte, Verschmutzungsgrad und Beladung anzupassen. Flüssigwaschmittel eignen sich gut für niedrige Temperaturen, Pulverwaschmittel enthalten oft Bleichmittel und sind bei höheren Temperaturen effektiver.
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Trommel nicht überladen
Ist die Waschmaschine zu voll, kann sich die Wäsche nicht frei bewegen – Schmutz wird schlechter ausgespült. Als Faustregel gilt: Zwischen Wäsche und Trommeldecke sollte noch eine Handbreit Platz sein.
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Tür und Waschmittelfach nicht schließen
Nach dem Waschen sollten Tür und Waschmittellade offen bleiben, damit sich kein Schimmel bildet.
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Verschlüsse schließen
Um andere Kleidungsstücke zu schonen, sollten Knöpfe, Reiß- oder Klettverschlüsse vor dem Waschen geschlossen werden.
Die Waschmaschine ist kein Selbstläufer. Kleine Fehler summieren sich – und kosten am Ende Geld, Zeit und Nerven. Der Welttag der Waschmaschine ist also die perfekte Gelegenheit, die eigenen Waschgewohnheiten zu überprüfen. Denn manchmal liegt das Problem nicht an der Kleidung – sondern an uns.