Unternehmen erklärt Regeln

Warum Nichtraucher im Rauch-Stick-Shop leer ausgehen

Der verweigerte Verkauf eines Rauch-Sticks an eine Wienerin sorgte für Diskussionen. Jetzt erklärt der Konzern die Regeln dahinter.
Christoph Weichsler
29.01.2026, 09:00
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Ausgangspunkt war der Besuch einer Kundin in einer Filiale im ersten Bezirk. Sie wollte einen IQOS-Rauch-Stick – eine Art E-Zigarette – kaufen, für eine Bekannte. Kurz vor dem Bezahlen wurde die Frau nach ihren Rauchgewohnheiten gefragt. Als sie jedoch wahrheitsgetreu angab, Nichtraucherin zu sein, wurde ihr der Kauf verweigert.

Der Fall sorgte für Verwunderung und Ärger. Denn das Produkt wird offen beworben und liegt sichtbar im Geschäft auf. Für die Kundin war nicht nachvollziehbar, warum sie es dennoch nicht kaufen durfte.

Konzern bestätigt Praxis

Nun bestätigt der Tabakkonzern Philip Morris diese Vorgehensweise. Bei den Rauch-Sticks für das Heizsystem IQOS handle es sich um Produkte, "die ausschließlich für erwachsene, bereits bestehende Nikotinkonsumenten vorgesehen seien", so der Konzern.

Potenzielle Kunden würden zunächst auf ihre Volljährigkeit überprüft, danach werde abgefragt, ob sie Nikotin konsumieren. Erwachsene Nichtraucher erhielten die Produkte nicht.

Fokus auf Jugendschutz

Der Jugendschutz stehe dabei an erster Stelle. Die internen Richtlinien zu Werbung und Verkauf seien teilweise sogar strenger als gesetzlich vorgeschrieben, heißt es vom Konzern.

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