Von Kameras ertappt

Hier exen Neos-Abgeordnete Stamperl im Nationalrat

Wilde Spekulationen um einen Videoclip aus dem Nationalrat. Zwei Abgeordnete der Regierungspartei Neos exen darin ein Stamperl. Was war drinnen?
Newsdesk Heute
29.01.2026, 14:41
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Ein Clip aus dem österreichischen Nationalrat geht viral – und sorgt sowohl für wilde Spekulationen und Rücktrittsforderungen, aber auch KI-Vorwürfe. Zu sehen sind zwei Parlamentarierinnen der regierenden Neos, die mit einem Stamperl anstoßen und den Inhalt exen – während der Rede eines Kollegen.

Die Szene im Video:

Die Bilder und Videos davon sind aber echt. Wie ein Videostudium der Nationalratssitzung vom 21. Jänner ergibt, trug sich der Vorfall gegen 17.45 Uhr zu, als gerade Reinhold Maier (FPÖ) in der Asyldebatte am Wort war. Henrike Brandstötter, Neos-Sprecherin für Frauen, LGBTIQ+ und Medien, stößt mit der frischgebackenen Abgeordneten Lisa Aldali an.

Flüchtig Stamperl geleert

Letztere rückte für Stephanie Krisper nach und sitzt eigentlich eine Reihe weiter hinten, hat sich also extra für das "Trinkgelage" umgesetzt. Im Video schenkt sie erst den roten Inhalt einer Plastikflasche ein, stößt dann mit Brandstötter an, bevor beide das Glas flüchtig leeren und den Kopf dabei weit zurück in den Nacken werfen.

Ein Verhalten, wie man es sonst nur von Alkohol kennt. FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch postete ein Bild der Szene, das scheinbar mit KI so verändert wurde, dass der Inhalt des Glases durchsichtig (wie Schnaps) erscheint.

Neos wollen FPÖ klagen

Den Gegenbeweis lieferte aber Aldali bereits vor sechs Tagen selbst via Instagram. Zu sehen ist dabei eindeutig, dass es sich um das Getränk Vöslauer Balance Juicy Plus handelt. Die Farbe stimmt genau überein. Auch bereits vor 5 Wochen trank sie im Nationalrat dieses Getränk.

Das auffallende Anstoßen wiederum war Teil einer "Challenge", bei der bei jedem vorhersehbaren Migrations-Schlagwort der politischen Konkurrenz getrunken werden musste – ein Trinkspiel ohne Alkohol also. Wegen des manipulierten Fotos von Dagmar Belakowitsch prüfen die Neos übrigens rechtliche Schritte, erfuhr "Heute".

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 29.01.2026, 14:49, 29.01.2026, 14:41
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