Entspannung vor Matura

Hilft Masturbation gegen Prüfungsstress?

Sexuelle Aktivität kann Stress abbauen und den Schlaf fördern – doch kann Masturbation gezielt bei der Prüfungsvorbereitung helfen?
Heute Life
07.05.2026, 22:45
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Sexuelle Aktivitäten, egal ob allein oder zu zweit, wirken oft entspannend, können Stress mindern und den Schlaf verbessern. Gerade in stressigen Lernphasen vor Prüfungen könnte das eine interessante Möglichkeit sein, um zur Ruhe zu kommen.

So wirkt sich Sex auf die Hormone aus

Beim Sex oder bei Masturbation schüttet der Körper verschiedene Botenstoffe aus. Zuerst wird Dopamin freigesetzt, das für Motivation und ein Belohnungsgefühl sorgt.

Danach folgen Endorphine, die Schmerzen lindern und zu Wohlbefinden sowie Euphorie führen. Während des Orgasmus kommt außerdem Oxytocin ins Spiel, das als Bindungshormon gilt, sowie Prolaktin, das ein Gefühl tiefer Entspannung und manchmal Müdigkeit nach sich zieht.

Wie "l'essentiel" berichtet, gibt es bisher jedoch keine wissenschaftlichen Studien, die gezielt den Effekt von Masturbation auf die Prüfungsvorbereitung untersucht haben.

Die entspannende Wirkung kann zwar abends beim Einschlafen helfen, tagsüber kann Masturbation aber auch die Motivation verringern. Die Auswirkungen sind also individuell sehr verschieden.

Weitere Möglichkeiten, Stress abzubauen

Neben sexueller Aktivität helfen auch Sport, Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung dabei, die psychische Anspannung zu reduzieren und sich besser auf den Lernstoff zu konzentrieren.

Bleibt das Stresslevel trotzdem zu hoch, sollte man nicht zögern, Unterstützung von Schule oder Universität in Anspruch zu nehmen.

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