Ski-Superstar Marcel Hirscher macht auf dem Weg zurück in den Ski-Weltcup ernst.
Nach seinem Kreuzbandriss arbeitet der achtfache Gesamtweltcupsieger seit Monaten an seinem Comeback. Jetzt trainierte er sogar mit Gewichtheber-Legende Matthias Steiner.
Im Red-Bull-Trainingszentrum in Thalgau zeigte der Olympiasieger von 2008 Hirscher das richtige Training mit der Langhantel. "Es ist immer eine Ehre, von den Besten zu lernen", meinte der 37-Jährige.
Mittlerweile hat Hirscher die Kraftkammer gegen Schnee getauscht. Im argentinischen Ushuaia sammelt der für die Niederlande startende Salzburger derzeit wichtige Trainingskilometer auf der Piste.
Auch vom Ski-Weltverband gibt es grünes Licht. Die FIS bestätigte, dass Hirscher weiterhin eine Wildcard für Weltcup-Einsätze erhalten kann. Bereits in der Saison 2024/25 hatte er nach seinem Nationenwechsel drei Rennen bestritten, ehe ihn ein Kreuzbandriss stoppte.
Während Hirscher in Argentinien trainiert, zieht es auch Österreichs Speed-Asse erneut nach Südamerika. Vincent Kriechmayr, Daniel Hemetsberger und Stefan Eichberger flogen nach ihrer Rückkehr aus Chile wieder nach Portillo.
Der Grund: In Europa fehlen derzeit die Bedingungen für vernünftiges Speedtraining. Eigentlich sollte die Vorbereitung auf Schweizer Gletschern bei Saas-Fee fortgesetzt werden.
"Wir haben nicht die Option wie die Schweizer, dass man in Zermatt einen Gletscher alleine benützen kann", erklärt ÖSV-Männer-Cheftrainer Marko Pfeifer.
Damit verpassen Kriechmayr und Hemetsberger auch die traditionelle ÖSV-Einkleidung am Freitag in der PlusCity in Pasching. Statt neuer Kleidung steht für die Speed-Asse wieder Schneetraining in Südamerika auf dem Programm.