Auch früherer Schulstart

Hitze-Hammer! SPÖ offen für früheren Ferienstart

Angesichts der anhaltenden Hitzewelle hält SPÖ-Bildungssprecher Heinrich Himmer eine Vorverlegung der Sommerferien für diskutabel.
Wien Heute
30.06.2026, 14:45
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Die Hitzewelle sorgt erneut für Debatten über den Unterricht an heißen Tagen. Nach Bildungs-Stadträtin Bettina Emmerling (Neos) und der Bildungsdirektorin Elisabeth Fuchs spricht sich auch SPÖ-Bildungssprecher Heinrich Himmer dafür aus, den Beginn der Sommerferien künftig nach vorne zu verlegen.

"Wir müssen uns an die klimabedingten Änderungen anpassen. Ende Juni ist es heißer als Anfang September, daher sollten wir ganz pragmatisch überlegen, den Beginn der Sommerferien und den Schulstart künftig vorzuverlegen", so Himmer in einer Aussendung.

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Forderung nach Hitzeschutz-Plan

Neben einer möglichen Verschiebung des Ferienbeginns fordert der SPÖ-Bildungssprecher einen umfassenden Hitzeschutz-Plan vom Bildungsministerium. Laut Himmer fehle es vielen Schulen an klaren Vorgaben, wie bei großer Hitze vorzugehen sei.

Der Plan solle unter anderem Leitlinien zu Unterrichtszeiten, Lernformen, Prüfungen, Pausenregelungen und Sporteinheiten enthalten. Außerdem brauche es mehr Aufklärung über hitzebedingte Gesundheitsrisiken und Präventionsmaßnahmen. Der Hitzeschutz-Plan soll laut Himmer gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie der Schulpartnerschaft erarbeitet werden.

Unerträgliche Temperaturen in der Klasse

Die aktuelle Hitzewelle bringt auch zahlreiche Schulen an ihre Grenzen. In sozialen Netzwerken berichten Lehrerinnen und Lehrer von unerträglichen Temperaturen bis zu 35 Grad in den Klassenräumen – und kritisieren strenge Vorgaben bei der Beschattung und Kühlung.

"Bei 30 Grad im Klassenzimmer kann niemand mehr ordentlich lernen oder unterrichten. Das Bildungsministerium muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, Kinder und Lehrkräfte besser vor der Hitze zu schützen. Im kommenden Jahr müssen unsere Schulen besser vorbereitet sein", fordert Himmer.

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