Trockene Haut, Sprachstörungen

Hitzeschlag: Diese Warnzeichen solltest du jetzt kennen

Bis zu 38 Grad und tropische Nächte setzen Österreich zu. Das Sozialministerium warnt: Ein Hitzeschlag ist ein Notfall.
Heute Life
30.06.2026, 15:20
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Österreich erlebt die erste große Hitzewelle des Sommers. Vielerorts sind die Temperaturen zuletzt auf bis zu 39 Grad gestiegen, dazu kommen warme Nächte, in denen der Körper kaum mehr abkühlen kann. Mit der anhaltenden Hitzebelastung wächst auch die Gefahr für einen Hitzeschlag – eine lebensbedrohliche Situation, die rasches Handeln erfordert.

Ministerium warnt vor den Folgen extremer Hitze

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz weist darauf hin, dass längere Hitzeperioden eine erhebliche Belastung für den Organismus darstellen. Ziel des Nationalen Hitzeschutzplans sei es, die Bevölkerung "bestmöglich vor den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze zu schützen" und gemeinsam mit den Bundesländern rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu setzen.

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Diese Warnzeichen dürfen Sie nicht ignorieren

Ein Hitzeschlag ist weit mehr als ein Kreislaufproblem und macht sich durch die Kombination mehrerer Beschwerden bemerkbar.

Besonders gefährlich wird es bei:

  • Körpertemperatur über 40 Grad Celsius
  • heißer, trockener Haut – Betroffene schwitzen oft nicht mehr
  • schnellem Puls und flacher Atmung
  • Verwirrtheit, Sprachstörungen oder Krampfanfällen
  • Bewusstlosigkeit

Jetzt zählt jede Minute

Bei Verdacht auf einen Hitzeschlag sollte sofort die Rettung unter 144 alarmiert werden, europaweit gilt auch der Notruf 112.

Bis Hilfe eintrifft, sollten Betroffene umgehend in den Schatten oder an einen kühlen Ort gebracht werden. Enge Kleidung ist zu lockern oder zu entfernen, der Körper mit feuchten Tüchern zu kühlen. Wer nicht mehr vollständig bei Bewusstsein ist, darf keinesfalls etwas zu trinken bekommen.

Diese Menschen tragen das höchste Risiko

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder sowie Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch Menschen, die im Freien arbeiten – etwa auf Baustellen oder im Gartenbau – sowie Sportlerinnen und Sportler in der prallen Sonne gehören zur Risikogruppe. Flüssigkeitsmangel und Alkohol erhöhen das Risiko zusätzlich.

So schützt du dich vor der Hitze

Der wichtigste Schutz beginnt lange vor dem Notfall: ausreichend trinken – auch ohne Durstgefühl –, die Mittagssonne zwischen 11 und 16 Uhr meiden, helle und luftige Kleidung tragen und körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Morgenstunden verlegen. Besonders Kinder sollten nie ohne Kopfbedeckung in die Sonne gehen.

Denn eines macht das Sozialministerium deutlich: Hitze ist längst kein bloßes Sommerproblem mehr, sondern ein ernst zu nehmendes Gesundheitsrisiko. Wer die Warnzeichen kennt und rasch handelt, kann im Ernstfall Leben retten.

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