Zehn Meter tief verschüttet

Höhlenforscher nach Hangrutsch in Sardinien gerettet

Nach einem Hangrutsch in Sardinien gelang die Rettung eines verschütteten Höhlenforschers nach stundenlangen, schwierigen Bergungsarbeiten.
12.10.2026, 21:41
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Ein Mann ist seit Sonntagnachmittag nach einem Hangrutsch in einer Höhle bei Urzulei im Osten von Sardinien rund zehn Meter tief eingeschlossen gewesen. Der Erdrutsch hat den Eingang zur Höhle komplett verschüttet.

Die Rettungsarbeiten haben die ganze Nacht über angedauert und sind auch im Laufe des Tages fortgesetzt worden. Wie "NTV" berichtet, konnten die Einsatzkräfte währenddessen Kontakt zu dem Mann aufnehmen und bestätigen, dass er am Leben und bei Bewusstsein ist.

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Nach seiner Befreiung haben die Retter den Höhlenforscher an die Oberfläche gebracht, wo er sofort vom medizinischen Personal stabilisiert worden ist. Im Anschluss sollte er mit einem Hubschrauber ins Spital geflogen werden, damit er dort untersucht und weiter behandelt werden kann.

Extrem schwierige Rettungsaktion

Die Bergung war laut Angaben der Einsatzkräfte besonders schwierig. Mehr als 30 Leute von der Berg- und Höhlenrettung haben gemeinsam mit der Feuerwehr daran gearbeitet, das Material, das den Eingang versperrt hat, händisch zu entfernen. Auf Bildern des Nationalen Höhlenforschungs-Rettungskorps sieht man, wie die Helfer mit kleinen Kübeln Steine und Geröll aus dem Gefahrenbereich abtransportieren.

Die Höhle befindet sich im tiefsten Canyon Italiens, der auch zu den tiefsten Felsschluchten in ganz Europa zählt. Dort gibt es mehrere kleinere Karsthöhlen, die bei geführten Wanderungen begangen werden können. Die schwierigsten Touren sind aber nur für Profis mit alpiner Kletterausrüstung erlaubt.

red, 12.10.2026, 21:41