Heson, traditionsreiches Industrieunternehmen mit Sitz in Vorchdorf (Bez. Gmunden), ist seit Jahrzehnten im Behälterbau aktiv. Erzeugt werden sowohl Serienprodukte als auch individuelle Lösungen für Kunden.
Die Folgen der Corona-Pandemie sorgten im Betrieb für große Schwierigkeiten: Die Personalkosten erhöhten sich massiv, dazu kamen gestiegene Energiepreise und teurere Rohmaterialien.
Was das Fass zum Überlaufen brachte: Im ersten Halbjahr 2026 brachen die Aufträge um rund 30 Prozent ein. Ein Projekt aus Kanada sorgte für Überbrückung, jedoch nur vorübergehend.
Der Firma blieb schließlich nichts anderes mehr übrig, als Konkurs anzumelden. Die Schulden werden mit rund 1,9 Millionen Euro beziffert, das Vermögen mit etwa 900.000 Euro.
Von der Pleite betroffen: 31 Angestellte, 23 Arbeiter und zwei Lehrlinge. Die mit Ende Juni fälligen Löhne und Gehälter samt Urlaubsgeld wurden nicht mehr ausbezahlt.
Auch die Zukunftsaussichten sind nicht rosig: Der Masseverwalter wird in den kommenden Tagen entscheiden, ob zumindest offene Aufträge noch abgearbeitet werden können, heißt es von AKV und KSV.