Kurz vor Mitternacht wurden am Mittwoch mehrere Feuerwehren von der Bereichsalarmzentrale mittels Sirenenalarm zu einem Brandeinsatz der "Kategorie B2" zwischen Oed und Sindelburg alarmiert.
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein großer Holzstoß in Brand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich rasch heraus, dass sich der Holzstoß bereits größtenteils in Vollbrand befand.
Aufgrund des fortgeschrittenen Brandgeschehens ließ der Einsatzleiter umgehend die Alarmstufe auf B3 erhöhen, um zusätzliche Tanklöschfahrzeuge zur Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung nachzufordern.
Zeitgleich wurde unter schwerem Atemschutz mit der Brandbekämpfung begonnen. Mehrere Schlauchleitungen wurden aufgebaut, um einen umfassenden Löschangriff durchführen zu können.
Da sich der brennende Holzstoß unmittelbar neben einem Waldstück befand, lag ein besonderer Fokus auf dem Schutz des angrenzenden Waldes. Durch das rasche und koordinierte Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Wald erfolgreich verhindert werden.
Im weiteren Einsatzverlauf musste der große Holzstoß mithilfe von Geräten auseinandergezogen werden, um sämtliche Glutnester freizulegen und gezielt ablöschen zu können.
Die Nachlöscharbeiten nahmen mehrere Stunden in Anspruch. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen der Polizei.