ÖFB-Debüt und Sieg

Horvath-Traum geht in Erfüllung: "Schöner geht nicht"

Österreichs Team ist mit einem späten 3:1-Erfolg in die Nations League gestartet. Bei den Spielern war die Erleichterung danach spürbar groß.
Sport Heute
24.09.2026, 23:28
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Nach der WM und dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Spanier war durchaus Ernüchterung zu spüren gewesen. Gegen Israel sollte in der Nations League dann ein Neuanfang her. Die Elf von Ralf Rangnick hatte vor 15.200 Fans in Linz aber ein hartes Stück Arbeit vor sich. Es brauchte späte Tore von Phillipp Mwene (90.) und Sasa Kalajdzic (90+3.), um die Partie zu entscheiden. Romano Schmid hatte Rot-Weiß-Rot per Elfmeter in Front gebracht (43.), Sayed Abu Farhi ausgeglichen (55.)

"Es tut immer sehr gut, für Österreich aufzulaufen. In Linz ist es umso schöner", schmunzelte LASK-Kicker Kalajdzic, der das dritte Tor nachgelegt hatte. "Es war wichtig, dass wir das zweite machen, sie haben aufgemacht, mit dem dritten haben wir sie eiskalt bestraft."

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"Wenn man die späten Gegentore hernimmt, war es ein schwieriger Sieg, aber wir haben ordentliche Chancen gehabt. Sie hatten einen Torschuss, der war dann drinnen. Und dann weiß man, dass solche Spiele schwierig sind", analysierte Führungstorschütze Schmid. "Wir hatten gute Balleroberungen, waren manchmal zu unsauber. Aber unter dem Strich haben wir das Spiel verdient gewonnen", so der Frosinone-Legionär weiter.

Ein besonderes Gefühl erlebte derweil Sascha Horvath. Er durfte in der 73. Minute aufs Feld, sein lang ersehntes ÖFB-Teamdebüt geben. Und auch noch zu Hause, in der heimischen Raiffeisen Arena des LASK, seines Stammvereins. "Schöner geht es nicht. Ich habe nicht gedacht, dass ich mit 30 Jahren wieder nervös werde. Die Mannschaft hat mich vom ersten Tag an super aufgenommen", strahlte der Mittelfeldspieler. Coach Rangnick hatte ihm noch eine klare Anweisung mit auf den Weg gegeben: "Wir müssen drücken, wir sind einer mehr."

Das Trikot wolle Horvath sich jetzt jedenfalls von allen ÖFB-Teamspielern unterschreiben lassen.

Am Sonntag geht es nun aber bereits weiter, wartet der Kosovo mit Ex-Teamchef Franco Foda – der vermeintlich härteste Gegner.

red,Akt. 24.09.2026, 23:39, 24.09.2026, 23:28